FP-Teufel: Chaostage bei EVN-Hotline sind unzumutbar

Verzweifelte Kunden stürmen Kundenberatung

St. Pölten (OTS) – „Beim Abzocken ist die EVN vorne dabei – beim Kundenservice versagt der NÖ-Energieversorger komplett“, fasste FP-Wirtschaftssprecher LAbg. Mag. Ing. Reinhard Teufel aus Niederösterreich die aktuelle Situation zusammen. „Empörte, verzweifelte und ratlose Energiekunden überlasten die EVN-Hotline. Dazu kommen noch mehr als 125.000 Online-Anträge. Das hat zu kommunikativen Chaostagen beim landeseigenen Stromversorger geführt“, kritisierte Teufel.

„Kundenservice sieht anders aus“, sagte Teufel, den die herrschenden Zustände eher an das Salzamt, als an einen professionellen Großkonzern erinnern. „Hohe Preise und schlechtes Service sind eine unzumutbare Kombination“, betonte Teufel, der die ÖVP-Landeshauptfrau als Vertreterin des Mehrheitseigentümers aufforderte für Ordnung zu sorgen. Immerhin stünden 51 Prozent der EVN im Eigentum des Landes Niederösterreich. Mikl-Leitner sei demnach dringend gefordert, den Niederösterreichischen EVN-Kunden Klarheit zu verschaffen.

Derzeit herrsche der Eindruck, dass man Seitens der EVN auf der Teuerungswelle mitschwimmen wolle und vorsichtshalber einmal kräftig abkassiere. „Das ist den Niederösterreichern nicht zumutbar“, betonte Teufel, der Mikl-Leitner aufforderte eine kulante Lösung für unsere Landsleute durchzusetzen. „Leistungslose Abzocke ist jedenfalls der falsche Weg“, so Teufel.

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