
Schieder/Sidl: „Brauchen Energiepolitik mit sozialem Gewissen“
SPÖ-EU-Abgeordnete unterstützen Schnabl-Zukunftsrede und fordern Maßnahmen auf allen Ebenen, um Energiemarkt wieder in den Griff zu bekommen
St. Pölten/Laxenburg (OTS) – „Die Grundversorgung mit Energie ist derzeit das bestimmende soziale Thema. Armutsbekämpfung heißt jetzt, dass Familien sich nicht entscheiden müssen, ob sie Lebensmittel kaufen oder die Stromrechnung zahlen können. Das müssen endlich alle erkennen“, sind sich SPÖ-Delegationsleiter Andreas Schieder und der niederösterreichische EU-Abgeordnete Günther Sidl einig. Die SPÖ-EU-Politiker begrüßen den Vorstoß von Landeshauptfrau-Stellvertreter Franz Schnabl, der in seiner Rede am Donnerstag auch den Energiesektor in den Fokus stellte. „Am Energiesektor sehen wir was passiert, wenn der Markt außer Rand und Band gerät – die Reichen werden reicher, die Armen werden ärmer. Es ist höchste Zeit für ein konsequentes Eingreifen der öffentlichen Hand auf allen politischen Ebenen“, unterstützen auch Schieder und Sidl die Forderungen von Schnabl für ein schnelles Ende der Preisexplosionen bei Strom und Gas und für richtungsweisende Investitionen für eine klimaneutrale Energiegewinnung.
„Die EU-Mitgliedsstaaten müssen endlich zusammenarbeiten, um die akuten Probleme am Energiemarkt – etwa durch die Einführung eines Strompreisdeckels – in den Griff zu bekommen“, appellieren auch Schieder und Sidl für mehr europäische Solidarität, die es auch brauche, um langfristige Entwicklungen anzustoßen: „Mit dem Green Deal hat die EU ein ambitioniertes Programm vorgelegt, um den Klimawandel zu bekämpfen. Mit der unglaublichen Investitionssumme von 1.000 Miliarden Euro muss es uns gelingen, uns von der Abhängigkeit der fossilen Energieträger zu lösen und uns als Innovationsmotor im Bereich Klimaschutz zu etablieren. Das schafft und sichert Arbeitsplätze und unseren Wohlstand für die kommenden Jahre und Jahrzehnte – in Niederösterreich genauso wie in ganz Europa.“
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