FPÖ – Nepp ortet Totalversagen der MA 15 bei Covid-19-Management

Mangelnde Kontrolle hat zu Kostenexplosion geführt

Während sich die Wiener Stadtregierung – allen voran Bürgermeister Michael Ludwig und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker – für ihr ‚ausgezeichnetes Corona-Management‘ selbst auf die Schulter klopfen, sieht das der Wiener Stadtrechnungshof deutlich kritischer, so FPÖ-Wien Chef, Stadtrat Dominik Nepp. Allen voran ist die Vergabe sämtlicher Corona-Management-Maßnahmen an den ASB, die am Ende mehr als ein Jahr gelaufen sind, in den Fokus des Stadtrechnungshofes gerückt. Es wird bemängelt, dass es hierfür keine Ausschreibung gegeben hat – auch dann nicht, als bereits die dritte Verlängerung der Zusammenarbeit beschlossen wurde. Die von der MA 15 Gesundheitsdienst als Grund hierfür angegebene Notverordnung wäre aus Sicht der Prüfer nicht notwendig gewesen. Bis zur ersten Vertragsverlängerung hätte es, so die Prüfer, genügend Zeit für die Einholung von Vergleichsangeboten gegeben. „Ich bin überzeugt, dass Freunderlwirtschaft hier – wie in Wien ohnehin üblich – den Ausschlag gegeben hat, warum der ASB in Windeseile den Zuschlag bekommen hat. Andere medizinische Dienste wurden nicht einmal eingeladen, ein Angebot zu legen“, sagt Nepp. 

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