
Korosec/Gorlitzer ad Stadtrechnungshof: Missstände im Wiener Gesundheitsbereich
Pandemiemanagement der Stadt und Wartezeiten im WiGeV starker Kritik des StRH ausgesetzt
„Offensichtlich hat die Stadt Wien die Pandemie doch nicht so professionell gemeistert, wie stets nach außen hin behauptet wurde. Dies zeigt ein heute veröffentlichter Bericht des Stadtrechnungshofes“, so Gesundheitssprecherin Gemeinderätin Ingrid Korosec in einer ersten Reaktion.
So habe der Stadtrechnungshof festgestellt, dass vor allem im Bereich des Contact Tracing massive Probleme bestanden. So seien viele Arbeitsplätze nicht mit einer ausreichenden Anzahl an Mitarbeitern besetzt worden. Es seien starke EDV-Mängel festgestellt worden und dadurch hohe Bearbeitungszeiten entstanden. Hier entstanden Wartezeiten von bis zu 7 Monaten.
Auch die mehrmalige Verlängerung des Betriebsvertrages der COVID-19 Betreuungseinrichtungen mit dem Arbeitersamariterbund waren für den Stadtrechnungshof Wien aus vergaberechtlicher Sicht nicht nachvollziehbar. „Ein klarer Fall von Intransparenz und möglicher Freunderlwirtschaft“, so der Stadtrechnungshofsprecher der Wiener Volkspartei, Gemeinderat Michael Gorlitzer.
WARTEZEITEN WEITERHIN MASSIVES PROBLEM
In einem weiteren Bericht habe sich der Stadtrechnungshof den Einrichtungen in den städtischen Spitälern gewidmet. Bereits im ersten Teil dieses Berichts sei Kritik an den Wartezeiten bei den Ambulanzen und bei Operationsterminen geübt worden.
So wies laut Bericht eine Schmerzambulanz eine Wartezeit von 6 Wochen aus, eine weitere eine Bandbreite von 2 bis 8 Wochen. 4 Schmerzambulanzen wiesen sogar Wartezeiten von 10 bis zu 13 Wochen auf und begründeten diese mit fehlenden personellen Ressourcen sowie einem zu geringen Angebot an schmerztherapeutischen Einrichtungen.
„Die Fehler und das Missmanagement, die jetzt nun neuerlich vom Stadtrechnungshof angezeigt wurden, dürfen nicht kleingeredet werden, sondern müssen von Stadtrat Hacker transparent gelöst werden. Die Empfehlungen des Stadtrechnungshofes müssen rasch umgesetzt werden“, so Korosec und Gorlitzer abschließend.
Die Wiener Volkspartei
Mag. Peter Sverak
Leitung – Strategische Kommunikation
+43 664 859 5710
peter.sverak@wien.oevp.at
https://wien.oevp.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender