8. Platz im europäischen Innovationsranking: Österreich in Gruppe der „Strong Innovators“. Österreichs Forschungssystem ist hochattraktiv

Heute wurde das European Innovation Scoreboard 2022 veröffentlicht: Österreich ist in Gruppe der „Strong Innovators“

Wien (OTS) – “Forscherinnen und Forscher leisten einen zentralen Beitrag, damit besonders in krisenhaften Zeiten wie diesen unser Wohlstand gesichert werden kann. Österreichs Stärken im Scoreboard sind unter anderem die Humanressourcen in Wissenschaft und Forschung und das attraktive Forschungssystem,” betont Forschungsminister Martin Polaschek.

Österreich ist im European Innovation Scoreboard (EIS) wie im Vorjahr ein Strong Innovator auf Platz 8. Nach 2021 können 2022 erstmals auch Effekte der Covid-19 Pandemie und der damit verbundenen Folgen für das Wirtschaftssystem auf das Innovationssystem in Europa beobachtet werden. Eine positive Wirkung lässt sich bei steigenden Investitionen in Forschung beobachten: Die Forschungsausgaben entwickelten sich äußerst positiv: Insbesondere die öffentliche Hand investiert in Krisenzeiten mehr in Forschung und nimmt dadurch eine wichtige stabilisierende Rolle ein .

Österreich bleibt mit Platz 8 in der Gruppe der „Strong Innovators“. Das Forschungsystem Österreichs ist hochattraktiv. Das zeigen Spitzenwerte im Bereich des Lebenslangen Lernens und die überdurchschnittlichen vielen ausländischen Doktoratsstudierenden. Darüber hinaus konnte Österreich vor allem mit den öffentlich-privaten Ko-Publikationen und den internationalen wissenschaftlichen Ko-Publikationen ‘punkten’. Der strategische Weg, den Österreich mit der FTI-Strategie 2030 eingeschlagen hat, fruchtet in diesen Bereichen. “Für den Sprung an die Spitze braucht es auch für die Zukunft ein kräftiges Signal für den Standort und ein Bekenntnis der gesamten Regierung, die Forschung zu stärken und den eingeschlagenen Pfad weiterzugehen. Mit dem Fokus auf Wirksamkeit und Exzellenz in der Forschung kann Österreich zur Gruppe der Innovation Leader aufschließen, und das Vertrauen in die Wissenschaft stärken”, so Forschungsminister Polaschek.

Innerhalb der EU gab es zwei wesentliche Verschiebungen im Vergleich zum European Innovation Scoreboard (EIS) 2021. Die Niederlande sind in die Gruppe der „Innovation Leaders“ (Schweden, Finnland, Dänemark und die Belgien) aufgestiegen. Zypern ist in die Gruppe der „Strong Innovators“ (Irland, Luxemburg, Österreich, Deutschland und Frankreich) aufgestiegen.
Weltweit steigerte die EU ihre Innovationsleistung seit 2015 um 9,9% und überholte dabei Japan. Beim globalen Innovationsranking liegt die EU hinter Südkorea, Kanada, den USA und Australien.

Das EIS ist ein jährlicher Report der EU-Kommission über die Performance von Forschung und Innovation der Staaten. Das Abschneiden eines Landes im Rahmen des EIS wird von 32 Einzelindikatoren bestimmt, die in zwölf Dimensionen abgebildet werden. Österreich liegt in zehn Dimensionen über dem EU-Durchschnitt.

Andreas Jilly
Pressesprecher des Bundesministers
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
+43 1 53120 – 5025
andreas.jilly@bmbwf.gv.at

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