
Bundesjugendvertretung: Neues Budget muss jungen Menschen Priorität einräumen!
Jetzt in soziale Absicherung, psychische Gesundheit und Jugendarbeit investieren.
Rund um die Budgetverhandlungen fordert die Bundesjugendvertretung (BJV) mehr Fokus auf junge Menschen ein. „Kinder und Jugendliche haben derzeit mit vielen Krisen zu kämpfen. Die psychischen Belastungen sind so groß wie nie. Deshalb muss Geld in die Hand genommen werden, um junge Menschen zu unterstützen“, betont BJV-Vorsitzender Julian Christian und ergänzt: „Wichtig sind jetzt der Ausbau kassenfinanzierter Therapieplätze und psychologische Hilfe an Schulen.”
Junge Menschen sind auch von der Teuerung überdurchschnittlich betroffen. „Ein Viertel aller Armuts- und Ausgrenzungsgefährdeten sind Kinder. Im Zuge der Teuerung wird diese Zahl weiter steigen. Das können wir nicht hinnehmen. Es braucht jetzt eine Kindergrundsicherung, die Armut nachhaltig bekämpft“, erklärt BJV-Vorsitzende Fiona Herzog.
KINDER- UND JUGENDARBEIT WICHTIGE STÜTZE
Die BJV hebt die wichtige Rolle von außerschulischen Aktivitäten hervor. „Kinder- und Jugendarbeit ist gerade in schwierigen Zeiten ein wichtiger Anker für Kinder und Jugendliche, das hat sich schon in der Pandemie gezeigt. Sie bietet Austausch, Entlastung und die Möglichkeit, neue Kompetenzen zu erwerben“, sagt Sabrina Prochaska. Für viele Organisationen wird die Situation aufgrund der Teuerung immer enger, auch weil es seit 2001 keine Inflationsanpassung bei der Bundes-Jugendförderung gegeben hat.
„Jetzt ist es Zeit, die finanziellen Lücken zu schließen, wie es auch schon im Sportbereich vorgemacht wurde. Gute Freizeitgestaltung darf nicht von der Geldtasche der Eltern abhängen. Die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit muss auf sicheren Beinen stehen“, so der Appell von BJV-Vorsitzender Sabrina Prochaska.
ALARMRUFE ERNST NEHMEN
Abhilfe müsse auch beim akuten Personalnotstand geschaffen werden: „Die Personalengpässe in Kindergärten und Schulen dürfen keinesfalls zum Dauerzustand werden. Auch die Alarmrufe aus der Kinder- und Jugendhilfe muss die Regierung ernst nehmen“, betont BJV-Vorsitzender Sabir Ansari.
„Rund drei Millionen Menschen in Österreich sind unter 30 Jahre alt, ihre Anliegen brauchen mehr Gewicht. Das muss sich jetzt im neuen Budgetplan der Regierung niederschlagen“, betont Ansari abschließend.
Bundesjugendvertretung
Nicole Pesendorfer-Amon
Öffentlichkeitsarbeit
01 214 44 99 – 25 // 0676 880 11 1142
presse@bjv.at
www.bjv.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender