
SPÖ-Holzleitner zu Mädchentag: SPÖ Frauen im Kampf gegen Armut
SPÖ Frauen fordern Erhöhung vom Arbeitslosengeld, Unterhaltsgarantie und Vermögenssteuern
Die SPÖ Frauen nehmen den Internationalen Mädchentag zum Anlass um auf ihren Kampf gegen Armut und gegen die Ausgrenzung von armutsbetroffenen Menschen aufmerksam zu machen. Besonders betroffen in Österreich sind Frauen im Alter und Alleinerzieher*innen und damit vor allem auch Kinder. „Armut ist weiblich. Armut macht krank. Es ist eine Schande, dass in einem reichen Land wie Österreich jedes vierte Kind von Armut betroffen ist. Wir Sozialdemokrat*innen wollen das ändern. Daher müssen wir den Sozialstaat stärken und Vermögenssteuern einführen“, so SPÖ-Frauenvorsitzende Eva-Maria Holzleitner. Über eine Million Menschen sind in Österreich armutsgefährdet, das heißt sie leben unter der Armutsgefährdungsschwelle. Ohne Sozialleistungen wären es sogar 26 Prozent der Bevölkerung. ****
Besondere Sorge bereitet den SPÖ-Frauen, dass die Armut bei Kindern und Jugendlichen zunimmt. „Es ist unsere Pflicht dafür zu sorgen, dass Kinder und Jugendliche gut und sicher in unserem Land aufwachsen können, dass sie am Leben teilhaben und letztendlich selbstbestimmt und unabhängig leben können“, so Holzleitner.
368.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind armuts- und ausgrenzungsgefährdet. Berechnungen haben ergeben, dass es ohne Sozialleistungen 594.000 Kinder und Jugendliche treffen würde. Bei Kindern und Jugendlichen von Alleinerzieher*innen wären sogar 57 Prozent betroffen.
Die SPÖ-Frauen fordern:
• eine rasche Anhebung des Arbeitslosengeldes und der Notstandshilfe
• die längst versprochene staatliche Unterhaltsgarantie
• sowie Vermögenssteuern
„Armut, Existenzängste machen krank. Wir müssen daher alles tun, um Sorgen und Ängste zu nehmen. Das politische Ziel ist klar – wir müssen den Wohlfahrtsstaat ausbauen“, so die SPÖ-Frauenvorsitzende abschließend. (Schluss) rm/up
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