FPÖ – Brückl: „Nicht nur im Unterricht, sondern auch in Schulpausen und bei Schulveranstaltungen muss Deutsch gesprochen werden!“

FPÖ-Antrag betreffend „Deutsch als Schulsprache“

„Die Schule ist ein Ort der Bildung, des Erlernens sozialer Fähigkeiten, der Kommunikation und auch der Integration. Das und vieles mehr macht eben die Schule aus, aber das alles Umspannende in unseren Bildungseinrichtungen ist die gemeinsame Sprache“, sagte heute FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl in seinem Debattenbeitrag.

„Daher ist es für uns sehr wichtig, dass die Kinder in den Schulen die deutsche Sprache nicht nur erlernen, sondern auch mit ihr umgehen können und sie wirklich beherrschen. Bereits mehrmals haben wir einen Antrag eingebracht, damit es zur Behebung der mangelnden Deutschkenntnissen von Schülern in unseren Schulen ‚Deutsch als Schulsprache‘ eingeführt wird. Demnach soll nicht nur im Unterricht, sondern auch in den Schulpausen und bei Schulveranstaltungen Deutsch gesprochen werden. Die Zahlen, die vorliegen, sind nämlich erschütternd und daher ist diese Maßnahme für uns notwendig und wichtig, die überdies auch rasch und kostengünstig umgesetzt werden kann“, betonte Brückl.

So sagte im letzten Mai Niki Glattauer in einer österreichischen Tageszeitung Folgendes: „Jedes siebente Kind in einer Wiener Volksschule kann so wenig Deutsch, sodass es dem Unterricht nicht folgen kann. Und kaum zu glauben – 60 Prozent dieser Kinder sind hier geboren. Dieser Umstand ist nicht nur eine Bankrotterklärung für Österreichs miserable Integrationspolitik, sondern auch eine gesellschaftliche Katastrophe, die jedoch am wenigsten noch die Betroffenen selbst trifft, denn die bleiben ohnehin unter sich und kommen mit ‚Jugo Sprech‘ und Türkisch auch so durch ihr ‚Parallel-Leben‘, aber das geht auf Kosten der deutschsprachigen Mitschüler.“ „Genau dort stehen wir jetzt und das ist das Problem. Wenn wir eine solche Situation nicht wollen, dann müssen wir Maßnahmen setzen und die Möglichkeit schaffen, damit die Kinder so oft wie möglich die deutsche Sprache in der Schule verwenden“, forderte Brückl.

Zum Regierungsantrag merkte der FPÖ-Bildungssprecher an: „Es hilft uns rein gar nichts, wenn mehr Ressourcen zur Verfügung gestellt werden. Wenn nämlich ein Drittel der Schüler eine andere Umgangssprache als Deutsch hat, dann sagt das schon sehr viel über unsere schulische und gesellschaftliche Situation. Deutsch ist aber der Schlüssel für Bildung, Wohlstand, Erfolg und Zufriedenheit. Aus diesem Grund haben wir auch diesen Antrag betreffend ‚Deutsch als Schulsprache‘ einzuführen, eingebracht“, erklärte der FPÖ-Bildungssprecher.

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