
Gorlitzer ad WiGeV: Langjähriger Systemfehler wurde eingestanden
Endlich Verantwortung übernehmen und Maßnahmen treffen
Im Wiener Gesundheitsverbund herrscht viel Unzufriedenheit und Unmut, wie sich das in offenen Briefen von Primarärzten, durch zahlreiche Gefährdungsanzeigen – die zum Teil in der Schublade verschwinden – und Krisensitzungen feststellen lässt.
Am 5. Oktober fand eine Krisensitzung in der Generaldirektion, die später auch gegenüber unterschiedlichen Medien – auf Nachfrage – bestätigt wurde. Der Schwerpunkt der Sitzung umfasste auch die Unfallchirurgie. So soll in der Klinik Donaustadt lediglich eine statt der vorgesehenen vier Stationen – aufgrund von Personalengpässen – geöffnet sein. „Im letzten Gesundheitsausschuss wurde von Stadtrat Hacker jedoch erklärt, dass dieses Problem vom jeweiligen Primararzt und der Direktion zu lösen ist“, so Gemeinderat Michael Gorlitzer.
In der heutigen Fragestunde des Gemeinderats sei in diesem Zusammenhang Stadtrat Hanke in Vertretung für Stadtrat Hacker mit den entsprechenden Fragen konfrontiert worden. Offensichtlich bestehen multifokale Probleme, die sich laut Antwort von Stadtrat Hanke nicht lokal von unten nach oben lösen lassen.
„Eine adäquate und rasche Lösung war bei der Beantwortung nicht zu erkennen. Aber immerhin wurde endlich ein langjähriger Systemfehler eingestanden, der jahrelang verschlafen wurde. Jetzt geht es darum, Verantwortung zu übernehmen und entsprechende Maßnahmen zu treffen!“, so Gorlitzer abschließend.
Die Wiener Volkspartei
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