Schnabl/Sidl: Europäische Gaspreisbremse greift zu kurz
SPÖ-Politiker fordern Aushebelung des Merit-Order-Systems
St. Pölten / Brüssel (OTS) – „Die EU-Kommission macht bei den Energiepreisen weiter zu kleine Schritte“, kritisieren der niederösterreichische LHStv. Franz Schnabl und SPÖ-EU-Abgeordneter Günther Sidl den heutigen Kommissionsvorschlag für eine europäische Gaspreisbremse. „Der gemeinsame Gaseinkauf und die geplante LNG-Preis-Benchmark sind für sich genommen unterstützenswerte Maßnahmen. In der heutigen Situation, in der viele Familien nicht mehr wissen, wie sie die Energierechnungen zahlen sollen, sind diese Maßnahmen aber zu wenig und kommen viel zu spät“, so Schnabl und Sidl weiter.
Bei einem Gaspreisdeckel wären Schnabl und Sidl skeptisch. „Hier sind noch zu viele Fragen offen und die Versorgungssicherheit in Österreich nicht gewährleistet“, so die SPÖ-Politiker, die einen spürbaren Eingriff in den Energiemarkt fordern: „Es braucht entscheidende Einschnitte in einen Markt, der nur noch Profite für einige Wenige produziert, zu Lasten des Großteils der Bevölkerung und der produzierenden Betriebe. Deshalb muss jetzt die Koppelung von Gas- und Strompreis aufgehoben und das Merit-Order-System ausgehebelt werden.“
SPÖ Niederösterreich
Mag. Gabriele Strahberger
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