
„WELTjournal / WELTjournal +“: „Brasilien – Lula gegen Bolsonaro“ und „Amazonas – Apokalypse im Regenwald“
Am 19. Oktober ab 22.30 Uhr in ORF 2
Wien (OTS) – Hochspannung vor der Präsidentschaftswahl in Brasilien:
Ob der rechtsextreme Präsident Jair Bolsonaro oder der ehemalige Gewerkschaftsführer und Ex-Präsident Lula da Silva die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas anführen wird, könnte Auswirkungen auf die ganze Welt haben. Das „WELTjournal“ – präsentiert von Patricia Pawlicki – zeigt dazu am Mittwoch, dem 19. Oktober 2022, um 22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage „Brasilien – Lula gegen Bolsonaro“. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.15 Uhr die Dokumentation „Amazonas – Apokalypse im Regenwald“.
WELTjournal: „Brasilien – Lula gegen Bolsonaro“
60 Prozent des Amazonas-Regenwaldes – und damit der „grünen Lunge“ unserer Erde – liegen in Brasilien. Unter Bolsonaro erreichten Abholzung und Brandrodungen im Regenwald einen dramatischen Rekord. Das „WELTjournal“ gibt einen Einblick in den erbitterten Wahlkampf zwischen zwei Männern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Lula, dessen Verurteilung wegen Korruptionsvorwürfen vom Obersten Gericht aufgehoben wurde, kämpft um die Stimmen der Arbeiter und gilt als Favorit. Bolsonaros Unterstützer sind das Militär, die Großgrundbesitzer und die Evangelikalen. Wer das Land kennt, weiß:
Überraschungen in letzter Minute sind in Brasilien eher die Regel als die Ausnahme.
WELTjournal +: „Amazonas – Apokalypse im Regenwald“
Der Amazonas ist der mit Abstand wasserreichste Fluss der Erde, beheimatet die größte Artenvielfalt weltweit und ist Lebensraum der indigenen Ureinwohner Brasiliens – zugleich ist er bedrohter denn je. Brasiliens noch amtierender Präsident Jair Bolsonaro fördert die weitere wirtschaftliche Erschließung der Amazonas-Region und lehnt eine Ausweitung der Schutzgebiete für Indigene ab. Erst im Juni haben die Morde an einem britischen Journalisten und einem Indigenen-Experten der Weltöffentlichkeit wieder vor Augen geführt, dass kritische Recherche und Engagement für Indigene und Umwelt hier lebensgefährlich sind. „WELTjournal +“ zeigt, wie trotz eindringlicher Warnungen von Umwelt- und Klimaschützern die illegale Zerstörung des Regenwaldes weitergeht. Eine Bestandsaufnahme einmal quer durch Brasilien: von der bolivianischen Grenze bis zum Xingu kommen die Bewohner/innen des Regenwaldes ebenso zu Wort wie Fachleute sowie Aktivistinnen und Aktivisten, etwa ein junger indigener Häuptling, eine engagierte Ordensschwester sowie Farmer, die Bolsonaros Amazonas-Politik für die einzig richtige halten.
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