Gesundheitsministerium verlängert bisherige Corona-Maßnahmen

Maskenpflicht bleibt in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Arztpraxen – Rauch erneuert allgemeine Maskenempfehlung für Innenräume

Das Gesundheitsministerium wird die bisherigen Corona-Schutzmaßnahmen verlängern. Bundesweit gilt eine Maskenpflicht damit weiterhin in sogenannten „vulnerablen Settings“, das sind vor allem Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime sowie Arztpraxen. Aufgrund der seit vergangener Woche sinkenden Zahl an Neuinfektionen und einer rückläufigen Viruslast im Abwasser-Monitoring gibt es nach Ansicht von Gesundheitsminister Johannes Rauch vorerst keine Notwendigkeit für zusätzliche Maßnahmen. „Selbstverständlich werden wir reagieren, sollte sich die Situation in den kommenden Wochen ändern“, betont Rauch. Er erneuert die Empfehlung, Masken in Innenräumen zu tragen. ***

Die bestehende 2. COVID-19-Basismaßnahmenverordnung läuft am 23. Oktober aus. Sie soll im Wesentlichen unverändert für drei Monate verlängert werden, gab das Gesundheitsministerium am Mittwoch bekannt. Die Corona-Kommission wird noch heute, Mittwoch, mit einem entsprechenden Entwurf befasst. Eingearbeitet wird ein Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs zu den Regeln für Religionsgemeinschaften.

Nach Einschätzung der Expert:innen ist derzeit keine Überlastung des Gesundheitssystems zu erwarten. Die zuletzt diskutierte bundesweite Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Lebensmitteleinzelhandel ist nach Ansicht des Gesundheitsministeriums aufgrund der aktuellen Entwicklung nicht notwendig. „Nach den starken Anstiegen der vergangenen Wochen haben wir die Entwicklung sehr engmaschig beobachtet und eine genaue Einschätzung der epidemiologischen Entwicklungen vorgenommen. Seit einigen Tagen entspannt sich nun die Situation, deshalb ist vorerst eine Verlängerung der bestehenden Regeln sinnvoll“, sagt Gesundheitsminister Johannes Rauch.

Rauch erneuert seinen Appell, in Innenräumen eine FFP2-Maske zu tragen: „Die FFP2-Maske ist unser effektivstes Mittel, um sich selbst und seine Mitmenschen zu schützen. Greifen Sie daher in Innenräumen zur Maske.“ Zusätzlich solle bei Symptomen das Testangebot genützt werden. Im Falle eines positiven Tests stehen COVID-19-Medikamente zur Verfügung. Gerade jetzt sei auch der Abschluss der Grundimmunisierung und eine Auffrischungsimpfung wichtig, ist Rauch überzeugt: „Damit ist jeder und jede Einzelne gut für die kommenden Wochen geschützt.” 

Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK)
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