
Hechenberger für Tierschutz mit Hausverstand und Augenmaß – Tiere schützen und Landwirt/innen Perspektive für Produktion geben
ÖVP-Tierschutzsprecher zum Experten-Hearing im Gesundheitsausschuss
Fast 430.000 Unterschriften zeigen, wie wichtig das Thema der Bevölkerung ist und dass wir es ernst nehmen müssen. Daher haben wir uns auch mit dem Tierschutzgesetz beschäftigt und im Juli dieses Jahres weitere Verschärfungen beschlossen. Das stellte heute, Mittwoch, der neue ÖVP-Tierschutzsprecher Josef Hechenberger anlässlich der Sitzung des Gesundheitsausschusses mit Schwerpunkt Tierschutz fest. Auf der Tagesordnung stand unter anderem ein Experten-Hearing zum Volksbegehren zum Tiertransport.
„In Österreich haben wir eines der strengsten Tierschutzgesetze der Welt“, hob Hechenberger die Änderungen im Tierschutzgesetz wie beispielsweise das Verbot des Exports von Schlacht- und Mastrindern in bestimmte Drittstaaten, die verpflichtende Planung und rückblickende Kontrollen beim Export in Drittstaaten, ein Mindestalter für den Transport von Kälbern, Beschränkungen der Transportdauer von Kälbern sowie Einschränkungen für den Export von Zuchtrindern in Drittstaaten hervor. Diese weitreichenden Verbesserungen sind in Umsetzung bzw. schon in Kraft getreten. „Das war ein wichtiger Schritt zu mehr Tierwohl in Österreich!“, so der ÖVP-Mandatar weiter.
Hechenberger verwies auf das Statement des Experten DI Adolf Marksteiner von der Landwirtschaftskammer im Hearing, der auf die proaktive Rolle der österreichischen Bundesregierung bezüglich der Änderungen im Tiertransport hinwies. Österreich habe hier Standards vorgelegt, die auch auf EU-Ebene zu spannenden Diskussionen führen werden. Auch der ÖVP-Tierschutzsprecher hob die Notwendigkeit EU-weiter Vorgaben hervor. „Es bringt niemanden etwas, wenn wir in Österreich zwar Vorreiter mit strengen Tierschutzgesetzen sind, aber dann die Produktion ins Ausland verlagert wird und Österreich sich – ähnlich wie bei der Energie – auch bei den Lebensmitteln von anderen Staaten abhängig macht.“
Grundsätzlich sei es natürlich wichtig, die Standards weiterzuentwickeln, dies sollte aber Hand in Hand mit den heimischen Bäuerinnen und Bauern erfolgen, unterstrich Hechenberger. Wir stehen für Tierschutz mit Augenmaß und Hausverstand, Tiere sind zu schützen, aber den Landwirten müsse auch eine Perspektive für die Produktion gegeben werden“, so der ÖVP-Abgeordnete abschließend. (Schluss)
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