Lange Nacht der Forschung: Willkommen in der Zukunft der Medizin!

MedUni Wien lädt am Freitag, 24. April, zur Medizinischen Forschungsmeile

AN DEN MEHR ALS 200 STATIONEN UND 15 STANDORTEN DER MEDIZINISCHEN FORSCHUNGSMEILE RUND UM DEN MEDUNI CAMPUS AKH IM 9. WIENER GEMEINDEBEZIRK KÖNNEN DIE BESUCHER:INNEN IN DIE FASZINATION ZUKUNFTSWEISENDER FORSCHUNGEN UND ENTWICKLUNGEN EINTAUCHEN, TOPMODERNE BEHANDLUNGS- UND UNTERSUCHUNGSMETHODEN VERSTEHEN LERNEN UND AUSPROBIEREN, LIVE-OPERATIONEN MITERLEBEN, GEHIRNFORSCHUNG BETREIBEN, DIGITALE ZAHNMEDIZIN ENTDECKEN UND VIELES MEHR. DIE LANGE NACHT DER FORSCHUNG FINDET AM 24. APRIL 2026 VON 17 BIS 23 UHR STATT. DEN AUFTAKT MACHT BEREITS UM 16 UHR BESTSELLERAUTOR THOMAS BREZINA, DER KINDERN UND IHREN ELTERN ERZÄHLT, „WAS DEIN KÖRPER SAGEN WÜRDE, WENN ER SPRECHEN KÖNNTE“.

An 15 Standorten bieten die MedUni Wien und ihre Partnerinstitutionen an mehr als 200 Stationen Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Innovationen der modernen Medizin. Das Hörsaalzentrum der MedUni Wien im AKH Wien ist dabei ein Sammelpunkt besonders vieler Vorführungen, Präsentationen und Mitmach-Stationen. Bereits um 16 Uhr eröffnet Bestsellerautor Thomas Brezina den Abend mit ausgewählten Informationen aus seinem neuen Familienbuch „Was dein Körper sagen würde, wenn er sprechen könnte“, das in Kooperation mit der MedUni Wien entstanden ist. Besondere Highlights sind drei Live-Operationen aus der Herz-, Transplantations- und Neurochirurgie. Besucher:innen können live mitverfolgen, wie Herzchirurg:innen ein Aneurysma der Hauptschlagader operieren werden (Beginn 19 Uhr), wie Neurochirurg:innen ein Hirnaneurysma mittels mikrochirurgischem Clipping versorgen (Beginn 19:30 Uhr) und wie eine Nierentransplantation mithilfe eines OP-Roboters durchgeführt wird (Beginn 20 Uhr). Damit eröffnet sich dem Publikum ein Einblick in drei hochspezialisierte Bereiche der Spitzenmedizin direkt aus dem Operationssaal. Wer sich selbst als Chirurg:in ausprobieren möchte, hat an den verschiedenen Hands-on Stationen und in Workshops viele Gelegenheiten dazu: Am Da-Vinci-OP-Roboter-Simulator können Besucher:innen selbst Operationen steuern, chirurgische Techniken wie Nähen, Knüpfen, Laparoskopie und Elektrochirurgie ausprobieren.

Auch die Neurowissenschaften präsentieren sich vielfältig: Das Spektrum reicht von der Untersuchung fluoreszierender Hirnschnitte über die Simulation der Gehirnentwicklung mit Organoiden bis hin zum digitalen Demenzscreening. Damit macht die Medizinische Forschungsmeile deutlich, wie eng Forschung, Technologie und klinische Praxis verzahnt sind. Gleich zwei Standorte widmen sich umfassend aktuellen Entwicklungen in Vorbeugung, Diagnostik und Therapie von Krebs (Zentrum für Krebsforschung, Borschkegasse 4A und St. Anna Kinderkrebsforschung, Zimmermannplatz). Am Standort „Alles Notfall“ nahe dem AKH-Haupteingang (U6 Michelbeuern) steht die Akut- und Notfallmedizin im Fokus. Bei Simulationen können Besucher:innen selbst in unterschiedliche Rollen schlüpfen und erfahren, wie entscheidend Teamarbeit und schnelle Entscheidungen sind. Das Exzellenzzentrum Hochfeld-MR mit dem stärksten MR-Scanner Österreichs ermöglicht außergewöhnliche Einblicke in das Innere des menschlichen Körpers. Das Institut für Immunologie lädt zu einer Entdeckungsreise durch die Welt des Immunsystems, während in der Universitätszahnklinik Wien an diesem Abend keine Zähne gezogen, dafür aber spannende Einblicke in die Zukunft der Zahnmedizin geboten werden.
Schließlich lohnt sich auch ein Blick in das derzeit im Bau befindliche Zentrum für Translationale Medizin. Auf mehr als 14.000 Quadratmetern entsteht hier ein Ort, an dem Forschung, Lehre und Klinik noch enger zusammenwachsen. Die Infrastruktur schafft Raum für Austausch, Innovation und die enge Zusammenarbeit, die medizinischen Fortschritt möglich macht.

Medizinische Universität Wien
Mag. Johannes Angerer
Leiter Unternehmenskommunikation
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