LHStv. Schnabl zur EZB-Zinserhöhung: „Volle Unterstützung für Häuslbauer!“

Hohe Inflation und laufende EZB-Leitzinserhöhungen belasten die Niederösterreicher*innen massiv

St. Pölten (OTS) – Die neuerliche Anhebung des Leitzinses durch die EZB bringt eine weitere massive Mehrbelastung für alle Häuslbauer*innen und Wohnungseigentümer*innen in Niederösterreich mit sich. Schon bisher zeigte sich in allen beratenden Institutionen ein starker Anstieg der Anfragen.

Auch LHStv. Franz Schnabl wird vermehrt dazu kontaktiert: „Die hohe Inflation – die sich auf dem höchsten Wert seit 70 Jahren befindet -und laufende Leitzinserhöhungen durch die EZB belasten die Niederösterreicher*innen immer stärker. Neben einer massiven Steigerung bei Strom- und Heizkosten, steigenden Lebensmittelpreisen und explodierenden Spritpreisen sind gerade die Aufwendungen für das Wohnen die Hauptpreistreiber. Ich habe das schon einmal betont: Es gilt JETZT Häuslbauer und Wohnungskäufer*innen vor der massiven Zinslast variabler Kredite zu schützen. Und Niederösterreich hat Instrumente dazu in der Hand!“

Schnabl schlägt die rückwirkende Öffnung der Wohnbauförderung für alle, die sich seit 2010 Wohnraum gekauft haben, vor: „Dies würde vor allem junge Menschen bei der Umfinanzierung unterstützen. Außerdem könnten so noch offene Kredite teilweise getilgt und die Rückzahlungsraten nach unten geschraubt werden. Wir müssen in schweren Zeiten Sicherheit geben – und diese wäre mit der 1-Prozent-Verzinsung des Landes gegeben.“

Schnabl habe dazu auch einen Brief an seinen Regierungskollegen Eichtinger gerichtet, der in seiner Antwort wissen lässt, dass der Lenkungseffekt verloren ginge. Das sieht Schnabl anders: „Die Förderwerber würden selbstverständlich denselben Bewertungskriterien, die für alle gegolten hätten, unterliegen.“ Viele hätten sich damals dagegen entschieden, weil die Attraktivität der Bankzinsen, jenen des Landes um nichts nachgestanden wären. Variable Kredite wurden seitens der Banken – durch die Nullzinspolitik der EZB – als attraktive Form angepriesen und seitens der Kreditnehmer*innen gerne angenommen.

Schnabl abschließend: „Höhere Rückzahlungen für Haus- oder Wohnungskredite sind für die Konsument*innen existenzgefährdend. Und dies in einer Situation, wo man ohnehin von massiven Preissteigerungen betroffen ist. Und dabei ist das Ende der Zinserhöhungen genauso wenig erreicht, wie sich ein Ende der Teuerungswelle abzeichnet. Mit dem notwendigen politischen Willen eines aktiven Landes NÖ ausgestattet, kann man hier direkt, rasch und unbürokratisch helfen.“

SPNÖ-Landtagsklub
Sebastian Thumpser
Pressesprecher
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