
Korosec ad WiGeV: Stadtrat Hacker muss endlich seiner Verantwortung nachkommen
Organisationsprobleme im Wiener Gesundheitsbereich gefährden Wohl der Wienerinnen und Wiener – Ärztekammer-Vizepräsident bestätigt VP-Kritik an WiGeV
In heutigen Medienberichten bestätigt der Vizepräsident der Wiener Ärztekammer, Stefan Ferenci, die von Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec geübte Kritik, wonach der Personalmangel und die sich häufenden Gefährdungsanzeigen an den Wiener Spitälern vor allem auf strukturelle Probleme zurückzuführen sind und somit in die direkte Verantwortung von Gesundheitsstadtrat Hacker und des Managements des WiGeV fallen. „Seit Wochen üben wir immer wieder scharfe Kritik und fordern den zuständigen Stadtrat auf, endlich mit der Realitätsverweigerung aufzuhören und sich den schweren Problemen in seinem Bereich offensiv zu stellen“, betont Korosec.
Quasi täglich treten immer neue negative Entwicklungen und Strukturprobleme zu Tage. Abteilungen müstsen geschlossen werden, weil das Personal fehle und Gefährdungsanzeigen stünden regelmäßig auf der Tagesordnung. Darüber hinaus seien auch aktuell in Wiens Spitälern in 15 Abteilungen nur interimistische Leitungen am Werk, die im Schnitt seit über 3,5 Jahren auf Abruf arbeiten.
„Doch Stadtrat Hacker versucht weiterhin, die Verantwortung auf die Ärztinnen und Ärzte, die für die Patienten in Wien täglich ihr Bestes geben, abzuwälzen. Dabei ist längst offensichtlich, dass hier schwere Systemmängel vorliegen, die in seinen direkten Verantwortungsbereich fallen. Anstatt bei der Weiterleitung von Gefährdungsanzeigen mit dienstrechtlichen Konsequenzen zu drohen, müssen konkrete und rasche Maßnahmen im Sinne des Wiener Gesundheitswesens gesetzt werden“, so Korosec abschließend.
Die Wiener Volkspartei
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