
FPÖ – Steger: Internationale Sportwelt muss klares Statement bei Fußball-WM in Katar setzen
Berichte über nicht „zu schwule“ Torjubel-Vorschriften bringen das Fass endgültig zum Überlaufen
In etwas mehr als einer Woche beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Die Vergabe dieses Events an den Wüstenstaat beschäftigt heute noch die internationalen Gerichte. Nach den unzähligen Berichten über die katastrophalen Arbeitsbedingungen beim Stadionbau wurden international bereits Forderungen laut, das Event gänzlich zu boykottieren. Heute lässt die FIFA wissen, dass die Spieler nach einem erzielten Tor nicht allzu ausgelassen mit ihren Teamkameraden jubeln sollen, da dies für die Kataris als „zu schwul“ gelten könnte. FPÖ-Sportsprecherin NAbg. Petra Steger zeigte sich heute fassungslos: „Das Verhalten des Veranstalterlandes ist nicht mehr länger hinzunehmen. Wenn Sportler eine gute Leistung erbringen, dann ist es international üblich, dass sie sich darüber auch freuen. Ihnen das nun bei Androhung von Strafe untersagen zu wollen, ist nicht zu akzeptieren. Die FIFA muss hier ein Machtwort sprechen und die Kataris zur Vernunft bringen.“
Das Verhalten des katarischen Organisations-Komitees sei absolut indiskutabel und müsse dazu führen, dass die internationale Sportwelt in Katar eine entsprechende Antwort liefere, forderte Steger: „Dänemark hat bereits schwarze Trikots präsentiert, mit denen an die vielen Arbeiter erinnert werden soll, die bei den Bauarbeiten der Stadien ums Leben gekommen sind. Ich erwarte mir auch von anderen Mannschaften klare Signale an die Herrscher des Wüstenstaates. Das wäre ein wichtiges Zeichen, um den Kataris deutlich zu machen, dass man sich mit Geld nicht alles kaufen kann – schon gar nicht eine Absage an echte Emotionen im Sport, die auch dafür verantwortlich sind, dass Kinder und Jugendliche Sport betreiben.“
Es ist für Petra Steger, die auch EU-Sprecherin der FPÖ ist, zudem befremdlich, dass die schwarz-grüne Regierung allen Ernstes in ein Land wie Katar gejettet ist, um Alternativen zum russischen Gas zu erkunden: „Angesichts der schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Katar kann man nicht davon sprechen, dass Öl und Gas aus der Wüste moralisch über jenem aus Russland stehen. Trotzdem hat sich ausgerechnet die grüne Energieministerin mit den Scheichs eingelassen – eine moralische Bankrotterklärung dieser schwarz-grünen Bundesregierung.“
Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 – 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender