SPÖ-Holzleitner: Österreich hat Aufholbedarf in der Frauenpolitik

SPÖ-Frauen unterstützen Forderungen der Landesfrauenreferentinnen-Konferenz

„Österreich hat großen Aufholbedarf in der Frauenpolitik. Da muss endlich wieder etwas weitergehen!“ so SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Eva-Maria Holzleitner, die die Forderungen der Landesfrauenreferentinnen-Konferenz nach einem Ausbau des Gewaltschutzes und einer Informationskampagne für mehr Väterkarenz voll unterstützt. „Die Pandemie und die Teuerung haben die Situation verschärft, die Bundesregierung muss alles dafür tun, um Frauen zu stärken und sie vor Gewalt zu schützen“, so Holzleitner. ****

„Wenn es so weitergeht, brauchen wir noch 100 Jahre, bis wir die Lohnschere schließen. Mit guten Gesetzen ist das in zehn Jahren möglich“, so Holzleitner. Die SPÖ fordert einen Rechtsanspruch auf ganztägige, gratis Kinderbetreuung, ein Lohngesetz mit Strafen bei Unterbezahlung, kürzere Vollzeit und einen fixen Anteil der Karenz für Väter.

„Nehmen wir uns ein Beispiel an den skandinavischen Ländern, die bei der Gleichstellung viel rascher vorankommen. In Island gehen neun von zehn Vätern in Karenz. In Österreich herrscht leider die Devise kurz oder gar nicht. Bei acht von zehn Paaren geht der Vater überhaupt nicht in Karenz. Nur einer von 100 Vätern geht in Österreich länger als sechs Monate in Karenz. Da kann doch etwas nicht stimmen!“, so Holzleitner.

Holzleitner sieht in dem frauenpolitischen Austausch und dem bundesländerweiten Schulterschluss eine große Chance. „Jetzt heißt es rasch handeln!“, so Holzleitner abschließend in Richtung Frauenministerin Raab. (Schluss) lp

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