EY-Studie: Jeder zehnte österreichische Haushalt nutzt Strom aus Eigenproduktion

96 Prozent brauchen gemäß der Studie Strom von Stromlieferanten, für Grünstrom gibt es nur eine geringe Aufpreisbereitschaft

Gemäß einer aktuellen EY-Studie, für die 1.000 Österreicher:innen befragt wurden, beziehen 96 Prozent der Haushalte zumindest teilweise ihren Strom von Stromlieferanten, jeder Zehnte speist Strom aus Eigenproduktion wie z.B. einer Photovoltaikanlage zu. „Das zeigt eine starke Abhängigkeit der österreichischen Haushalte von zentralen Anbietern. Dabei liegt die Zukunft der Energieversorgung in der dezentralen Stromerzeugung, in der jeder Haushalt gleichzeitig Stromkonsument als auch -erzeuger ist“, erklärt Christina Khinast, Leiterin des Energiesektors bei EY Österreich. Das stellt die heimischen Energieversorgungsunternehmen auch vor gewisse Herausforderungen – die Hälfte der 17 befragten Energieunternehmen gab an, sich in den nächsten zwei bis drei Jahren mit dem Thema Eigenerzeugung und -verbrauch der Kund:innen besonders auseinandersetzen zu müssen. 

Aktuell ist vor allem auch der Ausbau erneuerbarer Energiequellen für die Energiebranche gleich nach den Preisentwicklungen von Strom und Gas infolge des Ukrainekriegs das Thema, mit dem sie sich am intensivsten auseinandersetzen. „Dieser Ausbau kostet vor allem Geld“, weiß Khinast. Geld, das zumindest die Konsument:innen nicht zu zahlen bereit sind – die Aufpreisbereitschaft für grüne Energie liegt bei rund acht Prozent, zwei von fünf wollen für grüne Energie nicht mehr Geld bezahlen. „Das ist verständlich, immerhin sind die Energiepreise schon jetzt ein Vielfaches höher, als wir es vor kurzem noch gewohnt waren“, so Khinast. 

Mehr Informationen unter https://www.ey.com/de_at/news/2022/11/ey-stadtwerkestudie-2022

Nina Eggenberger
Communications Manager EY Österreich
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