SPÖ-Wimmer befürchtet Ankündigungspolitik bei Mutter-Kind-Pass

SPÖ-Familiensprecherin kritisiert, dass Eltern anhaltend verunsichert werden

SPÖ-Familiensprecherin Petra Wimmer sieht den heute, Mittwoch, vorgestellten Ausbau des Mutter-Kind-Passes als Schritt in die richtige Richtung: „Endlich übernimmt die Regierung langjährige SPÖ-Forderungen. Ein erweitertes Angebot ist für die Gesundheit von Schwangeren und Kindern besonders wichtig“, betonte Wimmer gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Sie befürchtet allerdings, dass es dauern werde, bis der Ausbau der Leistungen tatsächlich bei den Eltern ankommt. „Die Umbenennung des Mutter-Kind-Passes in Eltern-Kind-Pass wurde im Juni 2021 beschlossen. Passiert ist seitdem nichts. Der elektronische Mutter-Kind-Pass ist seit Mai 2021 in Entwicklung, aber nach wie vor für die Familien nicht nutzbar. Das stimmt mich für den schnellen Ausbau der Leistungen des Mutter-Kind-Passes nicht optimistisch,“ erklärte die SPÖ-Familiensprecherin. ****

     Sowohl der Ausbau der Untersuchungen bis zum 18. Lebensjahr als auch der geplante Ausbau der Kinder- und Jugendpsychiatrie lassen auf sich warten. Aktuell stehen 140 junge Menschen auf der Warteliste für eine stationäre Aufnahme in Oberösterreich. „Die Regierung praktiziert einmal mehr den Ankündigungsstil. Seit mehr als vier Wochen werden die Eltern beim Thema Mutter-Kind-Pass verunsichert. Es gibt nach wie vor keine Einigung mit der Ärztekammer. Im Budget sind weder Mittel für die Erhöhung der Honorare noch für den Ausbau des Mutter-Kind-Passes vorgesehen. Es wird Zeit für Handlungen, nicht nur für Ankündigungen!“, betonte Wimmer. (Schluss) pp/bj

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