
SPÖ: Grüner Steuersprecher mit Rechenproblemen – Konzernen bleiben 5 Mrd. Euro von 6 Mrd. Euro Übergewinn
Kurssprung bei Verbund und EVN nach Regierungs-PK Kurssprung bei Verbund und EVN nach Regierungs-PK
Die Rechnung des Grünen Steuersprechers Jakob Schwarz, bei einem angenommenen Übergewinn der OMV für 2022 von 6 Mrd. Euro würden „nur“ 2,1 Mrd. Euro an Gewinn nach Abzug der Übergewinnsteuer überbleiben, ist nicht korrekt. Da nach den Plänen der türkis-grünen Regierung die Steuer erst ab der Jahresmitte greift, darf der Konzern rund die Hälfte der Übergewinne des Jahres zu 100 Prozent behalten. Es greift für den Rest ein Steuersatz von 33 Prozent, weil davon auszugehen ist, dass sich der Konzern ein Projekt für Erneuerbare Energie anrechnen kann. Das heißt: Bei 6 Mrd. Übergewinn für 2022, werden 1 Mrd. Euro (33% von 3 Mrd.) besteuert. Genaueres weiß man nicht, da wieder einmal kein Gesetzesentwurf vorliegt, kann man nur von dem ausgehen, was in der Pressekonferenz der Regierung verkündet wurde. Die Einschätzung der SPÖ, dass vor allem bei den Stromkonzernen die Sektkorken knallen werden, bestätigen die heutigen Kursverläufe: Nach der Regierungs-Pressekonferenz gab es heute Vormittag einen ordentlichen Kurssprung von Verbund- und EVN-Aktie nach oben.
SPÖ-Parlamentsklub
01/40110-3570
klubpresse@spoe.at
https://klub.spoe.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender