PEKABE zu den Rahmenbedingungen für einen möglichen General-Pensionskassenvertrag

Für die Übertragung der Abfertigung muss es klare Spielregeln geben. Vor- und Nachteile sind umfassend und transparent darzulegen.

Das staatliche Pensionssystem kann in Österreich auch im internationalen Vergleich als attraktiv bezeichnet werden. Bestrebungen dieses System durch einen weiteren Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge zu ergänzen sind grundsätzlich zu begrüßen, wenn dabei die Rahmenbedingungen attraktiv und fair ausgestaltet werden.

Vom Fachverband der Pensions- und Vorsorgekassen wird vorgeschlagen, die in den Mitarbeitervorsorgekassen angesammelten Beträge („Abfertigung Neu“) bei Pensionsantritt nahtlos und steuerfrei in eine Pensionskasse zu übertragen. Für diese Übertragung müssten jedenfalls transparente Rahmenbedingungen geschaffen und sowohl die Vor- und Nachteile offen dargestellt werden. PEKABE hat das Thema mit Betroffenen aktuell diskutiert. Dabei haben sich folgende Punkte als besonders bedeutend herausgestellt:
WAHLMÖGLICHKEIT: DIE ÜBERTRAGUNG DARF NUR AUF FREIWILLIGER BASIS ERFOLGEN. Eine Auszahlung der Abfertigung zum Pensionsantritt muss weiterhin uneingeschränkt und zu unveränderten steuerlichen Bedingungen möglich sein. Eine freie Wahl des Pensionskassenanbieters, des Veranlagungsrisikos bzw. der Veranlagungsstrategie ist dauerhaft zu gewährleisten.

PEKABE -Schutzverband der Pensionskassenberechtigten
Peter Weller
Vorsitzender
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