
Grüne Wien/Margulies: Stadtrechungshofbericht zu Schnitzelgutschein belegt: SPÖ-Inseratenwahnsinn hat neuen Höhepunkt erreicht
Wie der jetzige Bericht des Stadtrechungshofes zum “Schnitzelgutschein” ausweist, hat der SPÖ-Inseratenwahnsinn im Vorfeld des Wiener Wahlkampfs einen neuen Höhepunkt erreicht. Während der vom Bürgermeister in Notkompetenz veranlasste und in Folge vom Gemeinderat beschlossene “Schnitzelgutschein” von einer Mehrheit als gute Sache gesehen wurde, offenbart sich jetzt das wohl eigentliche Ziel der ganzen Aktion. „Weder Wirte noch Wiener:innen waren die eigentliche Zielgruppe, viel mehr ging es Bürgermeister Ludwig wohl darum, rund 2,4 Millionen Euro an Werbeausgaben der Stadt, versteckt vor allen Parteien inklusive des eigenen Koalitionspartners, loszueisen“, so der Budgetsprecher der Grünen Wien, Martin Margulies. So findet sich auch im Akt zum Schnitzelgutschein kein Wort über etwaige Werbeausgaben.
Zum Vergleich und zum beseren Verständnis: Für die einmalige Aktion des Schnitzelgutscheins wurden 30,7 Millionen Euro ausgeschüttet. Beworben wurde dieser mit € 2,4 Millionen bzw. 8 Prozent der gesamten Unterstützungssumme. Mit einem klaren Hauptprofiteur Bürgermeister Michael Ludwig.
Die in Zusammenhang mit dem Klimabonus – mit einem Umfang von 4 Milliarden Euro mehr als das hundertfache des Schnitzelgutscheins – getätigten Werbekosten betragen österreichweit mit 0,8 Millionen Euro nicht einmal ein Drittel der von Bürgermeister Ludwig getätigten Werbeausgaben.
“Der Wiener Werbeprozentsatz von 8 Prozent auf den Klimabonus angewandt hätte Kosten in der Höhe von 320 Millionen Euro verursacht. Glücklicherweise arbeitet das Klimaministerium anders”, so Margulies.
Für Margulies handelt es sich “schlichtweg um eine unglaubliche Sauerei und ein weiteres Mosaiksteinchen im Zuge des roten Inseratenwahnsinns. Es bestätigt, wie wichtig und richtig der eingeschlagene Weg der Reduktion von Werbeausgaben der Stadt um ein Drittel war, mit dem Ziel auch in dieser Periode Inseratenausgaben weiter zu senken. Mit Rot-Pink gibt es jetzt leider wieder ein zurück in Richtung 30 Millionen Euro Inseratenschaltungen pro Jahr.”
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