SWV WIEN-Arige: Harald Mahrer flog nach Brüssel, doch statt Doppel-Wumms, bringt er doppelt Nichts.

Seit 11 Monaten lässt Harald Mahrer EPU und KMU im Stich. Monatlich fordert er „schnelle Hilfen“ für Betriebe, passiert ist bis dato nichts.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und die österreichischen Ein-Personen-Unternehmen (EPU) und Klein- und Mittelunternehmen (KMU) stehen nach wie vor ohne Planungssicherheit für das kommende Jahr da. Wirtschaftsexperten prognostizieren für 2023 eine weiter steigende Inflation und eine damit einhergehende dramatische Preisexplosion bei den Rohstoffen. Zusätzlich steigt mit 1. Jänner 2023 die CO2-Belastungssteuer. Der Blick in die Zukunft ist für EPU und KMU daher düster bis dunkel. 

„Für die wirtschaftsfeindliche Politik der von der ÖVP angeführten Bundesregierung ist ihr Parteikollege und Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer verantwortlich. Insgesamt sitzen 23 von 71 ÖVP-Abgeordneten für den Wirtschaftsbund im österreichischen Nationalrat. Ohne deren Zustimmung hat Türkis-Grün im Parlament keine Mehrheit. Finanzminister Brunner, sowie zwei Staatssekretäre gehören ebenfalls dem Wirtschaftsbund an. Es wäre also ein Leichtes für Harald Mahrer, die Interessen der EPU und KMU im Parlament und in der Bundesregierung, durchzusetzen,“ zeigt sich Marcus Arige, Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Wien (SWV WIEN) erzürnt.
Die in Deutschland beschlossenen Maßnahmen sind auch für Österreich Grundvoraussetzung, um den Selbstständigen in Österreich ein Mindestmaß an Planungssicherheit bieten zu können und den Wirtschaftsstandort abzusichern. Arige in Richtung Mahrer: „Es wäre doch gar nicht so schwer, man muss nicht extra nach Brüssel fliegen. Ein Blick ins Nachbarland Deutschland würde reichen, um zu lernen, was eine sozialdemokratisch geführte Bundesregierung für die heimische Wirtschaft schafft. Wenn man selbst keine Ideen hat, dann ist eine Kopie nichts Verwerfliches“. Besser man kopiert gut, anstatt weiter herumzudilettieren.

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