Klagsverband zum Tag der Menschen mit Behinderung: Bildungsminister muss Diskriminierung von Kindern mit Behinderung beenden

Hammer bekräftigt Forderung nach bundesweitem Anspruch auf bedarfsgerechte Assistenz

„Es braucht einen Rechtsanspruch auf Assistenz, damit Kinder und Jugendliche mit Behinderung ihr Recht auf Bildung verwirklichen können. Persönliche Assistenz ermöglicht Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben. Ohne eine bedarfsgerechte Assistenz können viele Kinder und Jugendliche mit Behinderung nicht gleichberechtigt am Schulleben teilnehmen. Derzeit gibt es diese Unterstützung nicht für alle Schüler und Schülerinnen mit Behinderungen, und das ist diskriminierend. Der Bildungsminister hat es in der Hand diese Diskriminierung zu beenden“, sagt Theresa Hammer, Geschäftsführerin und Leitung der Rechtsdurchsetzung des Klagsverbands. Der Klagsverband führt dazu derzeit die erste Verbandsklage Österreichs nach dem Behindertengleichstellungsgesetz. Mehrere Selbstbestimmt-Leben-Organisationen unterstützen die Klage gegen den Bildungsminister. Im Dezember findet der erste Gerichtstermin statt.

Klagsverband, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Paul Haller, +43 660 9023520, paul.haller@klagsverband.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender