
Entscheidender UN-Gipfel startet: WWF fordert “Rettungsplan für die Natur”
Start der COP15: Vorgespräche zeigen festgefahrene Positionen und mangelnde Ambition der Staaten – WWF-Ziel: “Globaler Naturschutz-Pakt nach dem Vorbild des Pariser Klimaabkommens”
Heute startet die 15. Weltnaturkonferenz (CBD COP15) in Montréal, Kanada. Der WWF fordert als Ergebnis einen starken globalen Naturschutz-Pakt nach dem Vorbild des Pariser Klimavertrags – mit dem Ziel, das Artensterben und den Verlust von Ökosystemen bis 2030 zu stoppen und umzukehren. Seit 2018 finden dazu Verhandlungen statt, seit Samstag arbeiteten die Delegierten bereits in den Vorgesprächen an einem verfeinerten Abkommens-Entwurf, der die Grundlage für die Konferenz bilden soll. “DAS ERGEBNIS IST BISHER ENTTÄUSCHEND. WÄHREND ES IN WENIGEN BEREICHEN FORTSCHRITTE GAB, SIND UNZÄHLIGE PUNKTE WEITER OFFEN, MIT FESTGEFAHRENEN POSITIONEN. FÜR EIN ERFOLGREICHES ERGEBNIS SIND NOCH DEUTLICH MEHR WILLEN UND AMBITION VON DER POLITIK NÖTIG. WIR BRAUCHEN EINEN RETTUNGSPLAN FÜR DIE NATUR”, FORDERT KARIM BEN ROMDHANE, Experte für internationalen Artenschutz des WWF Österreich und Mitglied der österreichischen Delegation in Montréal.
Mag. Nikolai Moser, Leiter Kommunikation WWF Österreich
+43 664 883 92 489, nikolai.moser@wwf.at
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