
SPÖ-Schatz: Recht auf Stundenaufstockung bei Teilzeit ist guter und richtiger Schritt
Auch Ausbau der Betreuungsplätze geplant – für mehr ökonomische Unabhängigkeit hat Sozialministerin Schumann auch Unterstützungsfonds für Alleinerziehende auf den Weg gebracht
SPÖ-Frauensprecherin Sabine Schatz begrüßt den Einsatz von Sozialministerin Korinna Schumann, die ein gesetzlich verankertes Recht auf Stundenaufstockung bei Teilzeit vorantreiben will. „Menschen, die in Teilzeit arbeiten – das sind in Österreich vor allem Frauen – und mehr arbeiten wollen, sollen das auch tun können! Es ist daher gut und richtig, dass es künftig einen klar geregelten Anspruch auf Aufstockung der Arbeitszeit geben soll“, so Schatz. ****
Schatz verweist darauf, dass in Österreich rund jede zweite Frau in Teilzeit arbeitet, dies aber oft keine freie Entscheidung ist – bei 60 Prozent der Frauen in Teilzeit (Altersgruppe 25 bis 49 Jahre, Eurostat) ist es eine Frage der Rahmenbedingungen etwa wegen fehlender Kinderbetreuungseinrichtungen. Neben einem Recht auf Stundenaufstockung brauche es deshalb allen voran auch den flächendeckenden Ausbau qualitativ hochwertiger Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen, so Schatz. „Rund jede zweite Frau in Österreich arbeitet in Teilzeit. Viele haben gar keine andere Wahl, weil es z.B. nicht genug Kinderbetreuungseinrichtungen gibt oder die Öffnungszeiten unzureichend sind. Erfreulich ist deshalb auch, dass sich die Regierung mit SPÖ-Sozialministerin Korinna Schumann trotz angespannter finanzieller Lage bei den Verhandlungen zum Doppelbudget darauf geeinigt hat, Betreuungsplätze auszubauen und Öffnungszeiten zu verbessern. Nur so schaffen wir echte Wahlfreiheit“, so die SPÖ-Frauensprecherin, die darauf verweist, dass im Regierungsprogramm auch das zweite verpflichtende und kostenlose Kindergartenjahr vorgesehen ist, für das sich die SPÖ erfolgreich eingesetzt hat.
Das Recht auf Stundenaufstockung und der Ausbau der Kinderbetreuung sind für Schatz zudem auch wichtige Schritte in Richtung ökonomischer Unabhängigkeit von Frauen. In diesem Zusammenhang verweist die SPÖ-Frauensprecherin auf den vor kurzem von Sozialministerin Schumann präsentierten Unterstützungsfonds für Alleinerziehende: „Wirtschaftliche Unabhängigkeit ist die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben. Die Regierung setzt mit dem Unterstützungsfonds eine frauenpolitische Forderung um, für die wir uns seit langem einsetzen“, so Schatz, für die klar ist: „Es braucht die SPÖ in der Regierung, damit frauenpolitische Meilensteine wie der Unterstützungsfonds umgesetzt werden.“ Denn bereits 2017 – die SPÖ war damals nicht in der Regierung – hätten sich alle zu dieser wichtigen Maßnahme bekannt. Weil sich die SPÖ in der Regierung erfolgreich dafür eingesetzt habe, gebe es nun endlich konkrete Schritte, sagt Schatz. Der Unterstützungsfonds soll bereits mit 1. Juli in Kraft treten. Jährlich werden mit 35 Mio. Euro Alleinerziehende – meist Frauen – und ihre Kinder unterstützt, wenn Unterhaltszahlungen des Partners ausbleiben. „All das zeigt: Wir sind die, die sich für die Anliegen der Frauen einsetzen“, so Schatz abschließend. (Schluss) lw
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