
SPÖ-Schieder: Lage im Nordkosovo darf nicht weiter eskalieren
Schieder spricht sich für Umsetzung des Abkommens zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Serbien und Kosovo aus
Nach der Festnahme eines ehemaligen kosovarischen Polizisten serbischer Nationalität, der im Verdacht steht einen Angriff auf kosovarische Wahlhelfer*innen geplant zu haben, wurden im Nordkosovo, die wichtigsten Verkehrswege durch serbische Bürger*innen blockiert. Aufgrund der angespannten Lage, appelliert SPÖ-Delegationsleiter im EU-Parlament und Kosovo-Berichterstatter der S&D-Fraktion, Andreas Schieder, an die Konfliktparteien: „In dieser Situation ist es jetzt das Wichtigste, Besonnenheit zu bewahren und die Lage nicht weiter eskalieren zu lassen. Es wäre nicht nur ein falsches Signal für die sich erst seit kurzem normalisierende Beziehung zwischen Serbien und Kosovo, weiter an der Eskalationsspirale zu drehen, sondern würde auch die Sicherheitslage der gesamten Region ins Wanken bringen. Insbesondere von der derzeitigen Rhetorik Vucics ist dringend abzusehen. Die von der EU-Kommission geführten Verhandlungen über ein Abkommen zur Normalisierung der Situation zwischen den beiden Ländern, haben zu historischen Ergebnissen geführt, die jetzt auch endlich umgesetzt werden müssen. Wir dürfen diesen Meilenstein nicht in Gefahr bringen!“ ****(Schluss) lr/up
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