Korosec: „Worauf noch warten? Pensionsbeiträge für arbeitende Pensionist:innen so schnell wie möglich abschaffen!“

Abschaffung wäre Win-Win-Win-Situation für Pensionist:innen, Wirtschaft und Staat sowie schlagkräftiges Mittel gegen Fachkräftemangel

Seniorenbund-Präsidentin Ingrid Korosec begrüßt die breite öffentliche Unterstützung ihrer Forderung nach Abschaffung der Pensionsbeiträge für arbeitende Pensionist:innen. _„Nach Arbeitsminister Martin Kocher, Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, WKÖ-Präsident Harald Mahrer und der Industriellenvereinigung hat sich auch Finanzminister Magnus Brunner öffentlich für die Abschaffung dieser Beiträge eingesetzt. Worauf warten wir also noch?“_, fragt Korosec.

Damit wird nicht nur längeres Arbeiten attraktiver, auch dem akuten Fachkräftemangel kann auf diese Art wirkungsvoll entgegengetreten werden, betont Korosec. _„Ohne Fachkräfte springt die Konjunktur nicht an. Auf der anderen Seite stehen viele ältere und pensionierte Fachkräfte als wichtiger Expert:innenpool zur Verfügung. Die Älteren stehen bereit, ihr Potenzial muss stärker genutzt werden!“_

Bereits 2021 waren 88.000 Pensionist:innen erwerbstätig – Tendenz stark steigend. Pensionsbeiträge für Arbeit in der Pension, die mit bis zu 22,8 Prozent zu Buche schlagen, stellen eine finanzielle Belastung dar und halten viele von davon ab, in der Pension einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. _„Von 1000 Euro Zuverdienst bleiben nach Steuern nur rund 400 Euro übrig. Die Pension hingegen wird nur um ein paar Euro im Monat aufgewertet. Für die Betroffenen ist das ein schlechter Tausch“_, rechnet Korosec vor.

BIS ZU EINEM DRITTEL MEHR VOM ZUVERDIENST FÜR BETROFFENE

Die Pensionsbeiträge würden sich erst nach 15 Jahren zusätzlicher Erwerbstätigkeit spürbar auf die Eigenpension auswirken. _„Die Abschaffung bringt den Betroffenen bis zu einem Drittel mehr vom Zuverdienst“_, fügt sie hinzu.

Verdrängungseffekte am Arbeitsmarkt sieht Korosec durch die Attraktivierung von Arbeit in der Pension keine. _„Eine pensionierte Fachkraft kann keine Stelle blockieren, für die Jüngere nicht qualifiziert sind. Außerdem wird so der Wissenstransfer gefördert, wenn jüngere Beschäftigte für einige Tage im Monat erfahrene Kolleg:innen zur Seite bekommen“_, argumentiert sie.

„WIN-WIN-WIN-SITUATION FÜR PENSIONIST:INNEN, WIRTSCHAFT UND STAAT“

_„Die Abschaffung der Pensionsbeiträge für arbeitende Pensionist:innen ist eine Win-Win-Win-Situation für Pensionist:innen, Wirtschaft und Gesellschaft. Den Betroffenen bleibt mehr vom Zuverdienst, Unternehmen bekommen die dringend benötigten Fachkräfte und der Staat lukriert zusätzliche Steuereinnahmen“_, betont Korosec abschließend.

Österreichischer Seniorenbund
Mag. Alexander Maurer
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