FSG zu Egger: Höchste Zeit, im 21. Jahrhundert anzukommen!

Mernyi: Gerechte Verteilung und Klimaschutz haben höchste Priorität

„Die Zeit der Ausbeutung von ArbeitnehmerInnen und die Zerstörung der Umwelt aus reiner Profitgier von Spekulanten und großen Konzernen muss endlich vorbei sein. Wir haben uns einen Wohlstand aufgebaut, nur ist dieser in unserem Land äußerst ungerecht verteilt. Während die einen Millionen horten und im internationalen Vergleich fast keine Steuern in Österreich zahlen, sollen ArbeitnehmerInnen durch die Finger schauen. Anstatt unter dem Deckmantel ,Fachkräftemangel‘ unnötig Alarm zu schlagen, ist es höchst an der Zeit, für mehr Verteilungsgerechtigkeit und Chancengerechtigkeit in unserem Land einzutreten“, appelliert Willi Mernyi, Bundesgeschäftsführer der Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen (FSG) im ÖGB, an Wirtschaftsbund-Generalsekretär Kurt Egger. „Kommen Sie endlich im 21. Jahrhundert an!“

Die Coronavirus-Pandemie habe eindringlich gezeigt, dass viele SystemerhalterInnen, die unser Land am Laufen halten, bessere Arbeitsbedingungen verdienen. Das Geld dafür wäre da, wenn auch die Millionäre ihren fairen Beitrag zahlen würden.

„Es geht in Wahrheit um die gerechtere Verteilung des Wohlstands genauso wie um die gerechtere Verteilung der vorhandenen Arbeit und um die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der ArbeitnehmerInnen – inklusive 4-Tage-Woche mit Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich. Das ist machbar und andere Länder zeigen das schon vor“, sagt Mernyi. Dass Unternehmen heute aber zu Bedingungen aus dem vergangenen Jahrhundert keine Arbeitskräfte mehr finden, liege auf der Hand und sei auch ein Erfolg der Gewerkschaften.

„Als sozialdemokratische Gewerkschaftsbewegung werden wir nicht müde, uns gegenüber Regierung und Wirtschaft für ein nachhaltiges Wohlstandsmodell und zum Erhalt unserer Lebensbedingungen stark zu machen. Denn die dafür notwendige soziale und ökologische Transformation ist bekanntlich auch eine Klassenfrage“, sagt Mernyi abschließend auch im Vorfeld des weltweiten Klimastreiks am 3. März 2023.

FSG
Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien
Tel. 01/534 44-39 080
E-Mail: fsg@fsg.at
www.fsg.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender