ÖGK begrüßt Regierungsinitiative zu PVE-Ausbau

Notwendige Stärkung des niedergelassenen Bereichs

Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) begrüßt den Vorstoß von Gesundheitsminister Rauch und ÖVP-Gesundheitssprecher Smolle zur Lockerung des Primärversorgungs-Gesetzes. Details werden im Rahmen der Begutachtung geklärt werden. Die ÖGK sieht Primärversorgungseinheiten (PVE) als das Modell der Zukunft, das auch von jungen Ärztinnen und Ärzten sehr gut angenommen wird. Vereinfachungen bei der PVE-Gründung sieht die ÖGK positiv. Junge Ärztinnen und Ärzte würden lieber in Teams zusammenarbeiten, die Möglichkeit mit einem PVE in den Kassenvertrag einzusteigen und so gleich ein sicheres Einkommen zu haben, wiege das unternehmerische Risiko einer Praxisgründung auf und mache das Modell PVE noch attraktiver.

Aktuell gibt es in Österreich 39 Primärversorgungseinheiten (35 Zentren und 4 Netzwerke). PVE gibt es in zwei Varianten: als Primärversorgungszentrum an einem einzigen Standort oder als Primärversorgungsnetzwerk an mehreren Standorten. Um attraktive und zeitgemäße Arbeitsbedingungen für unsere Vertragspartnerinnen und -partner anzubieten, ermöglicht die ÖGK flexible Vertragsmodelle. So gibt es z.B. die Möglichkeit Kassenstellen zu teilen, verschiedene Möglichkeiten zur Vertretung oder auch die Anstellung Arzt-bei-Arzt.

Eine weitere Initiative ist das ÖGK Stipendium, mit dem ab dem Sommersemester 50 Studierende der Medizin monatlich 923 Euro erhalten, wenn sie nach dem Studium für mindestens fünf Jahre einen Kassenvertrag übernehmen.

Österreichische Gesundheitskasse
Mag. Viktoria Frieser
presse@oegk.at
www.gesundheitskasse.at

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