
Klimastreik: GLOBAL 2000 fordert Ende von Klimaschutz Blockade
Bund und Länder müssen Neustart für ein krisensicheres Österreich ermöglichen
Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 ist heute beim weltweiten Klimastreik in Wien und Klagenfurt vertreten und ruft die Bevölkerung auf, gemeinsam ein Zeichen zu setzen und auf die Straße zu gehen. “Ein weiteres Jahr müssen wir auf die Straße, weil unsere Regierungen noch immer keinen echten Klimaschutz umsetzen. Zu verdanken haben wir das einigen wenigen Blockieren, die ununterbrochen wichtige Gesetze torpedieren und den Ausstieg aus schmutzigem Gas und Öl verhindern. Dabei verhindern sie nicht nur Klimaschutz, sondern auch leistbare und unabhängige Energie für die österreichische Bevölkerung”, so Agnes Zauner, Geschäftsführerin von GLOBAL 2000.
GLOBAL 2000 fordert beim heutigen Klimastreik von den Landesregierungen und der Bundesregierung einen Neustart für ein krisensicheres Österreich. “Teuerung, Energiekrise und die Klimakrise belasten die Bevölkerung enorm. Deshalb müssen die Regierungen jetzt alles dafür tun, diese Krisen einzudämmen und den Menschen die Angst vor der Zukunft zu nehmen“, fordert Agnes Zauner. “Das geht nur mit ambitionierten Gesetzen – das Erneuerbaren Wärmegesetz, Energieeffizienzgesetz und Klimaschutzgesetz sind dafür essentiell. Außerdem brauchen wir einen Plan für den Ausstieg aus Öl und Gas und gleichzeitig muss der naturverträgliche Ausbau von erneuerbaren Energien vorangetrieben werden.”
Mit dem heutigen Streik macht die Klimabewegung darauf aufmerksam, dass einige Akteure den Fortschritt in Österreich blockieren. GLOBAL 2000 kritisiert vor allem die Gaslobby, allen voran WKO und Energieversorger wie die EVN, die einen Gasausstieg in Österreich mit aller Kraft verhindern wollen. Damit die Gaslobby ihr schmutziges Geschäft mit fossilen Energien aus autoritären Regimen fortführen kann, tischt sie der Bevölkerung das Märchen vom “sauberen Gas” auf. Die Zahlen und Fakten sind klar: Der Gasverbrauch in Österreich ist zu hoch und das Potential für erneuerbares Gas viel zu klein. Darauf macht die Umweltschutzorganisation heute mit dem Banner “Sauberes Gas? Dreckige Lüge!” aufmerksam. Ein wichtiger Schritt ist nun, dass endlich das Erneuerbaren Wärmegesetz kommt. Hier muss der Ausstieg aus Öl- und Gasheizungen festgelegt werden. Den Menschen in Österreich muss ein leistbarer Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme ermöglicht werden.
GLOBAL 2000 ist heute nicht nur in Wien, sondern auch beim Klimastreik in Klagenfurt vertreten. Vor den Kärntner Landtagswahlen macht GLOBAL 2000 darauf aufmerksam, wie wichtig der Beitrag von Kärnten zum Klimaschutz ist. Nur wenn alle an einem Strang ziehen und zusammenhalten, können wir Österreich krisensicher machen!
Fotos vom heutigen Klimastreik finden Sie ab Mittag hier (Flickr).
Selina Englmayer, GLOBAL 2000 Pressesprecherin, +43 699 14 2000 26, selina.englmayer@global2000.at
Agnes Zauner, GLOBAL 2000 Geschäftsführerin, agnes.zauner@global2000.at, 0699 14 2000 32
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