AK Direktorin und Staatsekretär Tursky einig: „Digitalisierung braucht Regulierung“

Damit Technologie zum Vorteil der Vielen gerät, braucht es eine Digitalisierungsoffensive, Regulierungsmaßnahmen sowie eine gerechte Besteuerung der Tech-Giganten.

Technologischer Wandel ist nicht neutral. Bestehende Machtverhältnisse und Interessen beeinflussen, unter welchen Bedingungen Technologien entwickelt und eingesetzt werden. Was braucht es, damit Digitalisierung zum Vorteil von allen und nicht nur einiger weniger gerät? Über nötige Regulierungsmaßnahmen, gerechte Besteuerung der Tech-Giganten und den „iPhone“-Moment von ChatGPT haben im Rahmen einer AK Diskussion diesen Montag Staatssekretär für Digitalisierung und Telekommunikation Florian Tursky, die assoziierte TU-Wien Professorin Hilda Tellioğlu sowie die AK Direktorin Silvia Hruška-Frank diskutiert.

 

DIGITALISIERUNGSFITES ÖSTERREICH

„Wir wollen bis 2030 alle Österreicherinnen und Österreicher digitalisierungsfit machen“, so der Staatssekretär für Digitalisierung und Telekommunikation Florian Tursky. Dadurch soll im Zeitalter der Digitalisierung Österreich im internationalen Wettbewerb eine Vorreiterrolle einnehmen und die Jobchancen der Arbeitnehmer:innen für zukünftige Anforderungen am Arbeitsmarkt erhöht werden. 

AK Direktorin Silvia Hruška-Frank stimmt dem grundsätzlich zu, wirft jedoch ein, dass beim Thema Digitalisierung „Mitbestimmung für die Mitarbeiter:innen in den Betrieben sehr wichtig ist“.

Eine Ifes-Umfrage im Auftrag der AK Wien hat erhoben, dass drei Viertel aller Beschäftigten sich vor mehr Überwachung aufgrund der Digitalisierung fürchten. Viele haben auch Angst abgehängt zu werden und wünschen sich mehr Mitsprache bei der Einführung digitaler Arbeitsmittel. Eine Folge der Digitalisierung ist, dass für viele Arbeitnehmer:innen Arbeitszeit und Freizeit immer mehr verschwimmen. „Wir müssen die Sorgen der Beschäftigten ernst nehmen und den negativen Folgen der Digitalisierung einen Riegel vorschieben, nur so gelingt es uns die Ängste der Arbeitnehmer:innen abzubauen“, so die AK Direktorin.
 

Siniša Puktalović
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