
Rauch zum Weltgesundheitstag: Gesundheit muss für jede und jeden zugänglich sein
Wohnortnaher Zugang zu Gesundheitsleistungen wesentliches Element
Am 7. April 2023, dem Weltgesundheitstag, feiert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ihr 75-jähriges Bestehen. Im Jahr 1948 hat sich die internationale Gemeinschaft mit der Gründung der WHO dazu bekannt, die globale Gesundheit zu fördern – damit jede:r überall ein Höchstmaß an Wohlbefinden erreichen kann. In diesem Jahr steht der Weltgesundheitstag unter dem Motto “Gesundheit für alle”. „Gesundheit darf niemals eine Frage von Arm und Reich sein. Jeder Mensch muss denselben Zugang zu medizinischen Behandlungen haben. ‘Gesundheit für alle’ – das ist auch mein Antrieb als Gesundheitsminister”, erklärt Gesundheitsminister Johannes Rauch.
Rauch hält „Investitionen ins Gesundheitssystem auch in Zukunft für entscheidend. Wir brauchen ein starkes Gesundheitssystem, um eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung für alle Menschen zu gewährleisten und für unvorhersehbare Ereignisse, wie etwa Pandemien, gerüstet zu sein.” Deshalb bekenne er sich klar zu einem “solidarischen Gesundheitssystem, zu dem alle Menschen ihren Beitrag leisten und gleichermaßen Zugang haben”.
Gerade während der Corona-Pandemie habe sich gezeigt, wie unerlässlich eine koordinierte weltweite Zusammenarbeit ist, um Maßnahmen abzustimmen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen. “Hier sind die WHO und ihre Mitgliedsländer wichtige Verbündete“, betont der Gesundheitsminister.
EINFACHER ZUGANG ZU GESUNDHEITSLEISTUNGEN
Um tatsächlich „Gesundheit für alle“ gleichermaßen sicherzustellen, setzt auch Österreich eine Reihe von Maßnahmen. So wird bis 2025 die Zahl der Primärversorgungseinrichtungen verdreifacht. Damit soll der Zugang zu kassenfinanzierter medizinischer Versorgung für alle Menschen sichergestellt werden. In diesen Gesundheitszentren arbeiten Ärztinnen und Ärzte mit anderen Gesundheitsberufen wie Hebammen, Psycholog:innen oder Psychotherapeut:innen, medizinisch-technischen Diensten und diplomierten Krankenpfleger:innen zusammen.
Auch im Bereich der psychischen Gesundheit baut das Gesundheitsministerium das Angebot ständig aus. Bis 2025 unterstützt das Gesundheitsministerium zusätzliche Projekte zur Krisenintervention. Für Kinder und Jugendliche wurde das Projekt „Gesund aus der Krise“ bis Ende 2023 mit zusätzlichen Fördermitteln in der Höhe von 20 Millionen Euro verlängert. Bis jetzt erhielten bereits 8000 Kinder und Jugendliche psychologische und psychotherapeutische Unterstützung. Durch die Verlängerung wird weiteren 11.000 Kindern und Jugendlichen Unterstützung angeboten.
Weiter ausbauen will Rauch auch Präventions- und Vorsorgemaßnahmen, um allen Menschen ein Leben in guter Gesundheit zu ermöglichen. Seit Februar ist die HPV-Impfung für alle bis zum 21. Geburtstag kostenfrei verfügbar. Die Influenza-Impfung wird im Herbst in ganz Österreich gegen Rezeptgebühr möglich sein. Auch Vorsorgeuntersuchungen wie das Brustkrebsfrüherkennungsprogramm sind kostenlos für alle verfügbar. Die Inanspruchnahme dieser Leistungen trägt dazu bei, dass Risikofaktoren und bereits bestehende Erkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden und sich dadurch die Heilungschancen verbessern.
Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK)
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