
Grüne Wien/Kickert, Dizdarević: Finanzierung des Pride Village nach wie vor offen
Die heutige Pressekonferenz zur Vienna Pride 2023 mit Stadtrat Wiederkehr lässt bewusst die wesentlichen Fragen zur Zukunft des Pride Village offen. Die Veranstalter:innen hatten vor einigen Wochen öffentlich bekannt gegeben, dass es dieses Jahr abermals kein Pride Village am Rathausplatz geben wird. Grund dafür sei die nicht ausreichende Finanzierung der Stadt Wien.
„Anstatt die Frage der Finanzierung des Pride Village zu klären, stellte Stadtrat Wiederkehr bei der heutigen Pressekonferenz lediglich das Programm zur Pride vor. Offen bleibt, in welcher Höhe und wie Pride und Pride Village in Zukunft gefördert werden. Diese Informationen auch mit der Community zu teilen, sehen wir sehr wohl als Aufgabe des LGBTIQ+ Stadtrates“, sagt Jennifer Kickert, LGBTIQ+ Sprecherin der Grünen Wien. „Wiederkehr macht einen auf Friede, Freude, Eierkuchen und lädt ins Rathaus ein. Seine Aufgabe als Stadtrat ist jedoch, Lösungen für die finanzielle Zukunft des Herzstückes der Pride zu finden“, fordert Emir Dizdarević, Sprecher der Grünen Andersrum Wien.
Das Pride Village ist das Herzstück der Pride. Hier wurden in der Vergangenheit am Rathausplatz Zelte aufgestellt und die Community konnte sich vor der Pride tagelang vernetzen. Die Förderung dieses Jahr beträgt 175.000 Euro. Zum Vergleich: 2018/2019 betrug die Gesamtförderung zur Europride noch 900.000 Euro, vor COVID sogar noch 250.000 Euro.
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