
Sieber: Ministerin Raab trifft mit ihrer Kritik den Nagel auf den Kopf
Bund und Länder haben die Pflicht, die Menschen in der Krise zu entlasten – Zusatzbelastungen wie in Wien sind kontraproduktiv und unsozial
„Ministerin Raab trifft mit ihrer Kritik den Nagel auf den Kopf. Familien und Alleinerziehende in der Krise zusätzlich zu belasten ist einer Partei, die das Wort sozial im Namen trägt, schlicht unwürdig. Die Stadt Wien sollte die Erhöhung des Essensbeitrages in Kindergärten um 10,5 Prozent umgehend zurücknehmen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Menschen, die schon jetzt am meisten unter der Krise leiden, nicht zusätzlich belastet werden. Es kann nicht sein, dass die Mehrheit der staatlichen Institutionen an allen Ecken überlegt, wo man die Menschen entlasten kann und gleichzeitig die Stadt Wien eine vollständige Inflationsabgleichung von den Schwächsten unserer Gesellschaft fordert. Auf der einen Seite plakatiert die SPÖ ein gratis Mittagessen für Kinder, auf der anderen Seite nimmt sie selbst den Kindern das Essen vom Teller. Das Verhalten der SPÖ ist mittlerweile lediglich eine Karikatur einer sozialen Partei“, kommentiert der Familiensprecher der Volkspartei, Norbert Sieber, die Kritik von Familienministerin Susanne Raab an den unsozialen Beitragserhöhungen der Stadt Wien. (Schluss)
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