
ÖGB-Reischl zu Pflegereform: Immer noch keine wesentlichen Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen
Leitende Sekretärin vermisst erneut in den aktuellen Ankündigungen der Regierung zur Pflegereform konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen
Vor einem Jahr wurde aufgrund des Drucks der Gewerkschaftsbewegung von der Regierung die Pflegereform groß präsentiert, die sich schließlich als loses Bündel von Maßnahmen entpuppte. “Das nun am Mittwoch im Ministerrat präsentierte Pflegepaket II zeigt trotz einiger Maßnahmen leider weiterhin, dass die Wertschätzung gegenüber dem Gesundheits- und Pflegepersonal fehlt”, kommentiert Ingrid Reischl, Leitende Sekretärin des ÖGB. Maßnahmen, die die Arbeitsbedingungen wesentlich verbessern, sind weiterhin keine zu finden.
Gut sei, dass Pflegepersonal mehr Kompetenz bekommen und dadurch die bürokratischen Hürden wegfallen oder auch, dass jetzt die Möglichkeit der Ersteinstufung beim Pflegegeld durch Pflegekräfte besser geregelt ist. “Es sind einige gute Schritte dabei, aber die große Reform, die auch eine ehrliche Wertschätzung ausstrahlt, ist es nach wie vor nicht”, kommentiert Reischl. Jetzt gelte es, genau hinzusehen, und die Entwicklungen auf den Prüfstand zu stellen, so Reischl abschließend.
Mag. Toumaj Faragheh
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