Rotes Kreuz zu weiteren Reformen in der Pflege: „Nach ersten wichtigen Schritten den Weg zu Ende gehen“

Generalsekretär Opriesnig: „Die erhöhte Förderung bei der 24-Stunden-Betreuung und die Erleichterung beim Berufseinstieg für ausländische Pflegekräfte sind ein guter Anfang.“

Am Mittwoch präsentierte die Bundesregierung 18 weitere Maßnahmen für die Pflege, für die bis Ende 2024 120 Millionen Euro zur Verfügung stehen. „Einige Punkte, die wir bereits seit Jahren einfordern, werden im neuen Paket berücksichtigt. Das sind positive Signale. Das Ziel muss aber sein, dass langfristige Strukturen geschaffen werden, um den Beruf für neue Pflegekräfte attraktiv zu gestalten. Jede und jeder, der in Österreich im Pflegeberuf arbeiten möchte, sollte sich willkommen fühlen“, sagt Michael Opriesnig, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes.

Dass bei ausländischen Pflegekräften die Anerkennung ihrer Ausbildung und Gesamtqualifikation erleichtert wird, sei hinsichtlich der benötigten Arbeitskräfte eine richtige Entscheidung. Mit dem Projekt „Migrants Care“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt (BAG) bestehend aus Caritas, Diakonie, Hilfswerk, Rotes Kreuz und Volkshilfe in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Integrationsfonds haben Migrantinnen und Migranten außerdem die Möglichkeit, sich mit fachsprachlichem und fachspezifischem Unterricht auf die Ausbildung in diesem zukunftsträchtigen Berufsfeld vorzubereiten. „Migrants Care läuft sehr erfolgreich. Der Bedarf an Kursplätzen nimmt stets zu. Wir sind daher froh, dass Bundesministerin Raab nun diese Maßnahme auf weitere Bundesländer ausdehnen und das Kursangebot aufstocken möchte“, so Opriesnig weiter.
Finanzierung muss langfristig gesichert werden

Österreichisches Rotes Kreuz
Florian Rußmann, Bakk.
Presse- und Medienservice
+43158900153 +436645444619
florian.russmann@roteskreuz.at
www.roteskreuz.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender