
„kreuz und quer“ über langjährige Lebensreisen zu zweit und das Besondere von Freundschaften
„Die Nacht der Nächte“ und „Ziemlich gute Freunde“ am 13. Juni ab 22.35 Uhr in ORF 2
Wien (OTS) – All You Need Is Love: Egal ob in Indien, Japan, den USA oder in Deutschland – die Liebe zum Ehepartner bzw. zur Ehepartnerin kann facettenreich und langlebig sein. In „kreuz und quer: Die Nacht der Nächte“ erzählen am Dienstag, dem 13. Juni 2023, um 22.35 Uhr in ORF 2 vier Paare von ihren mehr als 55 Jahre andauernden Beziehungen, den Problemen, denen sie sich stellen mussten, und davon, was es heißt, sein Leben ganz dem anderen zu widmen.
Einsamkeit ist eines der größten Probleme unserer Zeit. Und geglückte Beziehungen sind das Gegenmittel. Um 23.25 Uhr folgt Michael Cencigs „kreuz und quer“-Doku „Ziemlich gute Freunde“ über Freundschaft, Nachbarschaft und gute Kontakte.
„Die Nacht der Nächte“ – Ein Film von Yasemin und Nesrin Samdereli
Dass zwei, die einander lieben, heiraten, ist überhaupt nicht selbstverständlich – es ist eine Erfindung der Moderne. Denn in der Geschichte überwiegen arrangierte Ehen und religiös-kulturell bestimmte Formen des Zusammenlebens von Mann und Frau. „Bis dass der Tod euch scheidet“ – es ist ein großes Versprechen, das junge Menschen einander zu geben haben, wenn sie ihre Verbindung auch vor Gott besiegeln wollen. Jetzt, in den 20er Jahren des 21. Jahrhunderts, klingt solch ein Versprechen fast schon ein wenig kurios. Für die heutige Großelterngeneration war die Zukunftsvision der lebenslangen Partnerschaft noch gesellschaftliche Normvorstellung. Ebenso die Jungfräulichkeit vor der Ehe – und damit verbunden: die traditionelle Hochzeitsnacht. Doch ab dem Tag „danach“ beginnt die tatsächliche Kunst der Zweisamkeit. Es gilt, die rosarote Brille gegen den klaren Überblick zu tauschen, den Partner oder die Partnerin mit all seinen bzw. ihren Eigenheiten zu achten, vom „Ich“ zum „Wir“ zu finden. Vier Paare – aus Indien, Japan, Deutschland und den USA – erzählen von ihrer Lebensreise zu zweit, die seit mehr als einem halben Jahrhundert andauert. Ein Film über Toleranz und Egoismus, das Geheimnis der dauerhaften Zuneigung und die Überraschung, was im Inneren zum Vorschein tritt, wenn man sich nach einem ganzen gemeinsamen Leben in die Augen blickt.
„Ziemlich gute Freunde“ – Ein Film von Michael Cencig
„Die Kerneinheit der sozialen Beziehungen, der familiäre Rückhalt, wurde in den vergangenen Jahrzehnten schwächer, weil wir weiter wegziehen von unserer Familie“, sagt Verhaltensbiologin Elisabeth Oberzaucher: „Dementsprechend können wir uns nicht mehr so sehr auf die Hilfestellung unserer Familienmitglieder verlassen. Und an diese Stelle rücken zunehmend Freunde.“ Was macht Freundschaft aus? Wie entsteht sie und wie kann sie gepflegt werden? In Michael Cencigs „kreuz und quer“-Film „Ziemlich gute Freunde“ erzählen sehr unterschiedliche Menschen über das Besondere ihrer Freundschaften.
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