
Korosec ad Bericht-WPPA: Strukturelle Mängel im Wiener Gesundheitsverbund
Kritik zieht sich quer durch alle Bereiche – Gesundheitsstadtrat Hacker muss endlich handeln
Wien (OTS) – „Der vorliegende Bericht der Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft zeigt eines ganz klar:
Angesichts der zahlreich drastisch angeführten Fälle muss man von gravierenden strukturellen Mängeln im Wiener Gesundheitsverbund sprechen“, so die Gesundheitssprecherin der Wiener Volkspartei, LAbg. Ingrid Korosec, in der heutigen Sitzung des Wiener Landtags. Die Überforderung in den Spitälern sei jedenfalls schon so groß, dass sie sogar Patientinnen und Patienten das Leben kosten kann, so wie dies im Bericht aufgezeigt wird.
Insgesamt gab es 3.000 aktenmäßig dokumentierte Fälle. Die Kritik ziehe sich dabei quer durch zahlreiche Bereiche. So werde davon berichtet, dass Wartezeiten von mehr als einem Jahr und bis zu 3-malige OP-Verschiebungen beanstandet wurden. Außerdem werde von einer Behandlungsverzögerung berichtet, die beinahe zu einer Beinamputation führte. Weiters von einer grob fehlerhaften Dialyse, bei der eine Patientin sogar verstarb.
„Die Kritik der Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft ist eindeutig und eine Pflichtlektüre für jeden gesundheitspolitischen Entscheidungsträger. Diese Kritik zielt darauf ab, worum es in der politischen Arbeit im Gesundheitswesen wirklich geht: Die bestmögliche Medizin raschestmöglich allen Wienerinnen und Wienern zur Verfügung zu stellen. Daher muss Gesundheitsstadtrat Hacker endlich handeln“, so Korosec abschließend.
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