„Ein Meisterwerk und sein (fast) vergessener Sammler“ im Kunsthistorischen Museum Wien

Ab 23. Juni im Zentrum der Ansichtssache #27: die sog. Benda-Madonna und das Legat Gustav von Bendas

Das Kunsthistorische Museum erinnert vom 23. JUNI BIS 12. NOVEMBER 2023 mit der ANSICHTSSACHE #27 _“EIN MEISTERWERK UND SEIN (FAST) VERGESSENER SAMMLER_“ an einen seiner wichtigsten Mäzene – an Gustav von Benda (1846 – 1932). Nicht nur den Habsburgern verdankt das Museum viel: Gerade im frühen 20. Jahrhundert sorgten immer wieder auch bürgerliche Sammler dafür, dass die Bestände wuchsen. Gustav von Benda stiftete seine reiche Sammlung von Skulpturen, Gemälden und anderen Werken 1932 dem Kunsthistorischen Museum. Zunächst geschlossen in der Neuen Burg aufgestellt, wurden Bendas Kunstschätze jedoch schon 1939 gegen seinen letzten Willen auf die einzelnen Abteilungen des Hauses verteilt. Zu diesem Entschluss trug sicher auch die Tatsache bei, dass Benda bis 1895 der jüdischen Gemeinde angehört hatte. 

Ergänzt von historischen Aufnahmen und anderen Werken steht im Zentrum der Ansichtssache #27 ein MEISTERHAFTES MARIENGEMÄLDE, das zu Bendas Legat von 1932 gehört. Benannt nach diesem Bild, ist SEIN SCHÖPFER ALS „MEISTER DER BENDA-MADONNA“ DER FACHWELT BEKANNT. Dieser anonyme Künstler zählt zu den faszinierendsten Malern, die am Ende des 15. Jahrhunderts am Oberrhein, im direkten Umfeld Martin Schongauers, tätig waren. Nach der jüngst erfolgten aufwendigen Restaurierung wird _Maria mit Kind_, die sogenannte Benda-Madonna, nun für einige Monate im Saal XI der Gemäldegalerie zu bewundern sein.

Ausführliche Informationen und Bildmaterial finden Sie auf unserer Presseseite.

Kunsthistorisches Museum
Nina Auinger-Sutterlüty, MAS
Leitung Kommunikation
+43 52524 -4021
presse@khm.at
http://www.khm.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender