
Sachslehner: In Wien darf es keinen Platz für Antisemitismus geben
Neuerlicher antisemitischer Vandalenakt auf das Schärfste zu verurteilen
„Der erneute antisemitische Vandalenakt am Campus der Religionen ist auf das Schärfste zu verurteilen. Derartige Vorfälle dürfen nicht toleriert werden. In Wien darf es keinen Platz für Antisemitismus geben“, so die Gemeinderätin der Wiener Volkspartei Laura Sachslehner angesichts des aktuellen Vorfalls.
Die Fahne der Israelitischen Kultusgemeinde samt Fahnenmast sei offensichtlich am Campus der Religionen in Aspern entfernt worden. Der Generalsekretär der IKG Benjamin Nägele habe gegenüber religion.ORF.at darauf hingewiesen, dass man es satt habe, dass dies alle paar Monate passiert. Die Israelitische Kultusgemeinde werde laut seiner Aussage daher das Engagement am Campus der Religionen in nächster Zeit neu bewerten. „Hier muss die Stadtregierung aktiv an die IKG herantreten, um hier zu einer Lösung zu gelangen, damit derartige Vorfälle in Zukunft verhindert werden können“, so Sachslehner weiter.
MEHR ENGAGEMENT SEITENS DER STADTREGIERUNG GEFORDERT
Laut Bericht der Antisemitismus-Meldestelle der IKG gab es letztes Jahr insgesamt 719 gemeldete eindeutige antisemitische Vorfälle. Vor allem die Zahl der antisemitischen Beschmierungen habe zugenommen. „Deswegen fordern wir, dass derartige Sachbeschädigungen, insbesondere Beschmierungen, innerhalb von 24 Stunden zu entfernen sind“, so Sachslehner, die dies auch gestern im Zuge der Rechnungsabschlussdebatte mittels Beschlussantrag einforderte.
Es müsse alles daran gesetzt werden, um zu verhindern, dass derart verachtenswerte Taten in unserer Stadt und in unserer Gesellschaft Einzug halten. „Wir erwarten uns daher in diesem Zusammenhang deutlich mehr Engagement seitens der Wiener Stadtregierung“, so Sachslehner abschließend.
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