6. Platz im europäischen Innovationsranking: Österreich führt dieses Jahr die Gruppe der „Strong Innovators“ an

Heute wurde das European Innovation Scoreboard 2023 veröffentlicht: Österreich ist in Gruppe der „Strong Innovators“ auf dem 1. Platz

Wien (OTS) – “Wir haben uns im European Innovation Scoreboard (EIS) vom 8. Platz im Vorjahr auf den 6. Platz verbessert und damit das Ziel der FTI-Strategie 2030, unter die besten 5 Länder in der EU zu kommen, fast erreicht“, zeigt sich Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Martin Polaschek, hocherfreut. „Diese Platzierung unterstreicht die Attraktivität des österreichischen Forschungssystems. Forscherinnen und Forscher leisten einen zentralen Beitrag, damit besonders in krisenhaften Zeiten wie diesen unser Wohlstand gesichert werden kann“, betonte Bundesminister Polaschek.

Der EU-Innovation Leader im Jahr 2023 ist Dänemark und löst damit ganz knapp Schweden ab, gefolgt von Finnland, Niederlande und Belgien. Die Gruppe der „Strong Innovators“ wird von Österreich angeführt, dahinter liegen Deutschland, Luxemburg, Irland, Zypern und Frankreich. Mit diesem starken 6. Platz konnte sich Österreich im Vergleich zum Vorjahr um 2 Platzierungen verbessern. Im Zeitraum 2016-2023 hat Österreich ein Wachstum der Innovationsleistung von +6,4%-Punkten zu verzeichnen.

Österreich liegt in neun von zwölf Innovationsdimensionen über dem Durchschnitt der EU und ist bei der Innovationsdimension “Intellektuelles Kapital” weiterhin auf Rang 1 im EU-Ländervergleich. Auch mit Spitzenwerten in den Einzelindikatoren der F&E-Ausgaben im öffentlichen Sektor, dem hohen Anteil an ausländischen Doktoratsstudierenden und den öffentlich-privaten Ko-Publikationen konnte Österreich punkten. Diese Entwicklungen zeigen, dass der strategische Weg, den Österreich mit der FTI-Strategie 2030 eingeschlagen hat, fruchtet.

“Für den Sprung unter die Top 5 bedarf es weiterhin großer Anstrengungen von allen beteiligten Forschenden ebenso wie den finanzierenden Unternehmen und der öffentlichen Hand. Wir wollen auch für die Zukunft ein kräftiges Signal für den FTI-Standort Österreich und ein Bekenntnis der gesamten Regierung senden, die Forschung zu stärken und den eingeschlagenen Pfad weiterzugehen. Mit dem Fokus auf Wirksamkeit und Exzellenz in der Forschung kann Österreich zur Gruppe der Innovation Leader aufschließen, und das Vertrauen in die Wissenschaft stärken”, so Bundesminister Polaschek.

Entwicklungen des globalen Rankings

Im globalen Vergleich befindet sich die EU auf dem 5. Platz hinter Südkorea, Kanada, USA und Australien. Die Länder Südkorea, Kanada und die USA konnten dabei den Abstand zur EU vergrößern, gegenüber Australien konnte der Abstand verringert werden. Hinter der EU befinden sich im globalen Vergleich Japan, China, Brasilien, Chile, Südafrika, Indien und Mexiko.

Das EIS ist ein jährlicher Report der EU-Kommission über die Performance von Forschung und Innovation der Staaten. Das Abschneiden eines Landes im Rahmen des EIS wird von 32 Einzelindikatoren bestimmt, die in zwölf Dimensionen abgebildet werden.

Andreas Jilly
Pressesprecher des Bundesministers
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
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