
FPÖ – Kaniak/Belakowitsch: „Die schwarz-grüne Stümperei im Gesundheits- und Pflegewesen muss ein Ende finden!“
„ÖVP und Grüne zeigen sich angesichts der großen personellen Probleme im Gesundheits- und Pflegewesen mehr als ratlos, denn nicht anders kann man die aktuellen Stümpereien erklären. Wenn ÖVP-Kanzler Nehammer davon spricht, dass er Medizinern nach dem Studium beruflich zwangsverpflichteten möchte, da ja das Studium ‚gratis‘ sei, kann man nur den Kopf schütteln. Nur zur Erinnerung: Unsere Universitäten und somit auch die medizinische Fakultät, werden genauso mit hart erarbeitetem Steuergeld finanziert, wie das Gehalt des Kanzlers. Somit wäre auch Nehammers Mumpitz nicht gratis aber durchaus verzichtbar“, reagierte der freiheitliche Gesundheitssprecher und Vorsitzende des parlamentarischen Gesundheitsausschusses NAbg. Mag. Gerhard Kaniak.
Wie die schwarz-grüne Bundesregierung auch in der Pflege versagt, zeigte indes die freiheitliche Sozialsprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch auf, denn die Forderung des grünen Gesundheitsministers Rauch, Pflegepersonal durch Zuwanderung aus Drittsaaten zu generieren, sei ebenso hanebüchen wie die Ideen des Kanzlers. Rauch und seine linkslinken Vorgänger haben es mit ihrer Corona-Politik geschafft, ausgezeichnete österreichische Pflegekräfte aus ihren Jobs zu vertreiben. Und so geht es bei Rauch auch weiter, es werden keine Best-Practice-Beispiele wie in den Niederlanden untersucht, sondern der Schulterschluss mit anderen Linken gesucht, um der ungezügelten Zuwanderung einen neuen Namen zu geben.“
„Österreich braucht kein mangelhaft ausgebildetes Personal ohne Qualitätsstandards, das unsere Pflegekompetenz herabsetzt, sondern ein attraktives Umfeld in der Ausbildung und am Arbeitsplatz. Dazu gehört eine Pflegelehre genauso wie eine attraktive Entlohnung und menschenwürdige Arbeitszeiten. Eine Neuorganisation der 24-Stunden-Pflege durch die Bundesgenossenschaft für Pflege und Betreuung und eine finanzielle Anerkennung und tatsächliche Aufwertung der häuslichen Pflege würden weitere Entlastungen bringen“, erklärte Belakowitsch.
Kaniak verwies zum gravierenden Problem des Ärztemangels abermals auf den von ihm vorgelegten Sechs-Punkte-Plan. Demnach soll eine Weiterbeschäftigung älterer Ärzte ermöglicht und zusätzliche Ausbildungsstellen geschaffen werden. „Genauso braucht es ein bundesweit einheitliches Stipendiensystem, eine deutliche Ausweitung des Studienplatzangebots sowie mehr und attraktivere Ausbildungsplätze in den Spitälern. Je länger Nehammer, Rauch und Co. zuwarten und unsere Lösungsvorschläge ignorieren, desto unlösbarer wird das Problem schlussendlich.“
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