
ÖGB-Pfister: „Nächste Mieterhöhungen sind existenzgefährdend. Die Bundesregierung muss endlich aktiv werden!”
Gewerkschaftsbund fordert endlich echte Maßnahmen. Preissteigerungen von fast 25 Prozent in eineinhalb Jahren stellen Millionen Menschen vor Zahlungsschwierigkeiten
Kaum ein Land der Eurozone hat eine höhere Inflation als Österreich – im Juli lag sie laut Schnellschätzung bei sieben Prozent und damit 1,7 Prozent über dem Schnitt und fast fünf Prozent höher als etwa in Spanien. Eine Folge davon: Bei den Mieten kommt der nächste Hammer: Mit August treffen die nächsten Erhöhungen mehr als eine halbe Million Haushalte in Österreich – und zwar mit bis zu 5,5 Prozent! „In Summe sehen wir zum Beispiel bei den Kategoriemieten eine Preissteigerung von fast 25 Prozent in nicht einmal anderthalb Jahren. Für eine 70 Quadratmeter-Wohnung bedeutet das eine Erhöhung von insgesamt 790 Euro fürs Jahr innerhalb von 15 Monaten“, rechnet ÖGB-Ökonomin Angela Pfister vor.
Patrick Fischer
ÖGB-Kommunikation
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