Niederösterreich: Schwarz-Blau lässt Kinderarmut kalt

Grüne Initiative für einen gesicherten Unterhalt für jedes Kind in Niederösterreich wurde abgelehnt

Viele niederösterreichische Kinder sind weiterhin von Armut bedroht. Gestern wurde im NÖ Landtag die Initiative der Grünen für eine Unterhaltsgarantie abgelehnt. Damit bleibt es dabei, dass Kinder, deren unterhaltspflichtiger Elternteil nicht auffindbar ist oder den Unterhalt nicht leisten kann oder will, ohne Unterstützung des Staates dastehen.

„DIESE ENTSCHEIDUNG IST EIN SCHLAG INS GESICHT FÜR ALLE BETROFFENEN KINDER UND FAMILIEN“, kritisiert Silvia Moser, die Grüne Sozialsprecherin in Niederösterreich. „Wir haben mit unserem Antrag eine Initiative gesetzt, um die Kinderarmut in Niederösterreich wirksam zu bekämpfen. Doch Schwarz-Blau hat sich lieber für die Interessen der Reichen entschieden, statt für die Bedürfnisse der Schwächsten in unserer Gesellschaft.“

NACH AKTUELLEN SCHÄTZUNGEN LEBEN IN NIEDERÖSTERREICH RUND 26.400 KINDER VON ALLEINERZIEHENDEN, DIE OHNE UNTERHALTSZAHLUNGEN ODER ERSATZLEISTUNGEN AUSKOMMEN MÜSSEN. Das sind rund 10 Prozent aller Kinder im Land. Die Armutsgefährdungsquote bei Alleinerziehenden ist damit deutlich höher als bei Kindern, die in einer intakten Familie aufwachsen.

„WIR WERDEN NICHT LOCKERLASSEN“, verspricht Moser. „Wir werden weiter für die Rechte von Kindern kämpfen und uns dafür einsetzen, dass kein Kind in Niederösterreich aufgrund der Trennung der Eltern in Armut leben muss.“

Michael Pinnow
Pressesprecher der Grünen NÖ

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