
Förderverein Kinderreha: Finanzausgleich ignoriert Kinder- und Jugendgesundheit
Obmann Wieser: Neue Bundesregierung muss Rückstau und Defizite endlich beheben
Die Ergebnisse des Finanzausgleichs sind substanzlos und ohne notwendige Verbesserungen in der Kinder- und Jugendgesundheit beendet worden. „Dass angesichts immer weiter steigenden psychische Erkrankungen und zusätzlichen Belastungen hier nicht ansatzweise ein entsprechender Schwerpunkt gesetzt wurde, lässt tief blicken“, zeigt sich Markus Wieser, Obmann des Fördervereins Kinderreha enttäuscht. Offensichtlich ist in dieser Legislaturperiode keine nachhaltige Verbesserung für betroffene Kinder und ihre Familien zu erwarten.
Wieser bekräftigt, dass es an der nächsten Bundesregierung liegen muss, die Defizite und den Rückstau in der Kinder- und Jugendgesundheit zu beheben. Wieser unterstrich in diesem Zusammenhang seine Forderung nach einem eigenen Staatssekretariat für Kinder- und Jugendgesundheit im Gesundheitsministerium, das mit einer Querschnittskompetenz ressortübergreifend für die Interessen von Kindern und Jugendlichen eintreten soll. Ebenso erforderlich ist eine „Kinder- und Jugendgesundheitsmilliarde“. Mithilfe dieser „Kinder- und Jugendgesundheits-Milliarde“ sollen spezifische und gesundheitsbezogene Problemlagen bestmöglich gemildert bzw. beseitigt werden. „Jeder Cent, der hier investiert wird, hilft der Prävention bei Kindern und Jugendlichen und spart dem Gesundheitssystem später ein Vielfaches ein“, so Wieser.
Markus Wieser
Obmann und Gründer Förderverein Kinderreha
Tel: 0664/6145949
Mail: office@foerderverein-kinderreha.at
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