
„Report“ am 10. Oktober um 21.05 Uhr in ORF 2: Digitalisierung in der Warteschleife
Digitalisierungsstaatssekretär Florian Tursky zu Gast im Studio
Wien (OTS) – Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 10. Oktober 2023, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:
Digitalisierung in der Warteschleife
Politik, Verwaltung und Gesundheitssystem könnten effizienter funktionieren, wenn Daten besser miteinander vernetzt würden, kritisieren Fachleute. Skandinavische Länder wie Dänemark und Finnland gelten da als Vorbild, vor allem im Gesundheitsbereich. Auch bei uns hat der Gesundheitsminister das Motto „digital vor stationär vor ambulant“ ausgerufen, doch bis jetzt sind Patientinnen und Patienten, Mediziner:innen und Spitäler nicht elektronisch verknüpft. Auch finanzielle Unterstützungsleistungen wie Anti-Teuerungsmaßnahmen müssten nicht gießkannenmäßig verteilt werden, wenn statistische und individuelle Daten für Behörden zugänglich wären, berichten Helga Lazar und Alexander Sattmann.
Dazu live im Studio Digitalisierungsstaatssekretär Florian Tursky, ÖVP
Jackpot in Breitenlee
Mit dem Erwerb von Grundstücken im Wiener Kleingartenverein Breitenlee haben die Käuferinnen und Käufer viel Gewinn machen können. Denn die Schrebergärten sind 2021 in Bauland umgewidmet worden und haben dadurch massiv an Wert gewonnen. Unter den Glücklichen sind auffallend viele Mitglieder und Politiker:innen der SPÖ Wien. Das droht nun zum Bumerang für die Partei zu werden. Die SPÖ Wien kommt zwar zum Schluss, dass keine rechtlichen Verstöße stattgefunden haben, Juristen sehen aber mögliche straf- und zivilrechtliche Verfehlungen. Der Vorwurf: Untreue, Bestechung, kurz Anfütterung. Stefan Daubrawa und Yilmaz Gülüm berichten.
Tödliche Hundebisse – Sind die Gesetze scharf genug?
In Oberösterreich hat ein Hund eine Joggerin totgebissen. Der tragische Vorfall sorgt für neue Diskussionen zum Thema Hundehaltung. Die Halterinnen wollten das Tier nämlich zum Schutzhund ausbilden, also das Jagd- und Beuteverhalten trainieren lassen. Außerdem gilt in einigen Bundesländern die Rasse des Hundes als Kampf- oder Listenhund. In Wien braucht man für so ein Haustier einen Hundeführerschein. In Oberösterreich hingegen nicht. Denn österreichweit gelten für die Haltung von Hunden ganz verschiedene Regelungen, jedes Bundesland hat sein eigenes Gesetz. Jetzt wird in Oberösterreich über eine Verschärfung der Regeln nachgedacht. Aber ist das sinnvoll? Oder braucht es vielmehr bundesweit einheitliche Gesetze? Und hätten strengere Vorschriften den Vorfall in Oberösterreich verhindern können? Ein Bericht von Laura Franz und Andrea Poschmaier.
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