
Stocker: „Auch die Wiener SPÖ distanziert sich von Andreas Babler“
Nach Landeshauptmann Hans Peter Doskozil zieht sich auch der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig aus den SPÖ-Bundesgremien zurück
„Auch die Wiener SPÖ distanziert sich von Andreas Babler. Anders kann die gestrige Ankündigung Michael Ludwigs, nicht mehr für die SPÖ-Bundesgremien zur Verfügung zu stehen, nicht gedeutet werden. Offenbar haben die Verwerfungen zwischen den drei SPÖ-Lagern einen neuen Tiefpunkt erreicht. Marxistische Retro-Parolen aus den 70er-Jahren kommen wohl nicht in allen Teilen der SPÖ gut an“, kommentiert der Generalsekretär der Volkspartei, Christian Stocker, die gestrige Ankündigung der Wiener SPÖ.
„Andreas Babler büßt mit Michael Ludwig seinen mächtigsten innerparteilichen Fürsprecher ein und steht jetzt allein auf weiter Flur. Die Beteuerungen der SPÖ, dass sich Ludwig nur zurückzieht, um sich auf Wien zu konzentrieren, sind dabei vollkommen unglaubwürdig. Immerhin hat Michael Ludwig erst nach der Vorsitzwahl in diesem Jahr Hans Peter Doskozil dazu ermutigt, in die Bundesgremien zurückzukehren. Er ist sich also der Tragkraft und Symbolik seiner Entscheidung, sich aus den Gremien zurückzuziehen, voll und ganz bewusst. Eine Frage drängt sich an dieser Stelle mehr auf denn je: Wie will jemand, der nicht einmal seine eigene Partei zusammenhalten kann, ein ganzes Land zusammenhalten?“, so Stocker abschließend.
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