AVISO: 29.11., 10 Uhr: Medienaktion: 50 Jahre Fristenregelung – Schwangerschaftsabbruch raus aus dem Strafgesetz!

Am 29. November 1973 wurde im österreichischen Nationalrat die erste Abstimmung zur Einführung der Fristenregelung abgehalten. Ein breites Netzwerk rund um die die Kampagne #AusPrinzip, das Frauenvolksbegehren und One Billion Rising Austria nimmt das Jubiläum zum Anlass, um bei einer Medienaktion vor dem Parlament auf das Jubiläum und die Forderung nach einer Streichung aus dem Strafgesetz aufmerksam zu machen. 

Die Fristenregelung war ein wichtiger Meilenstein für die Rechte ungewollt Schwangerer. Nach dem ersten Beschluss am 29.11.1973 legte der Bundesrat ein Veto ein. Erst mit einem Beharrungsbeschluss durch den Nationalrat im Jänner 1974 wurde die Fristenregelung Gesetz. Nach 50 Jahren ist es jetzt Zeit für den nächsten Schritt und mehr Selbstbestimmung. Denn die derzeitige Regelung stellt zwar Schwangerschaftsabbrüche in den ersten drei Monaten straffrei. Dennoch kriminalisiert und stigmatisiert sie ungewollt Schwangere und deren Ärzt*innen. Der Schwangerschaftsabbruch muss raus aus dem Strafgesetz! 

Bei der Medienaktion zerschneiden Teilnehmerinnen nach einer inhaltlichen Einordnung ein großes Banner, auf dem der Paragraf 96 StGB zu sehen ist. Danach folgt ein rhythmischer Sprechgesang mit den Forderungen für einen entkriminalisierten und selbstbestimmten Zugang.  

Neben den Organisatorinnen stehen auch Vertreterinnen der Zivilgesellschaft wie etwa der Österreichische Frauenring, die Bundesjugendvertretung und Amnesty International Austria für Interviews bereit. 

Medienvertreter*innen sind herzlich eingeladen.

MEDIENAKTION: 50 JAHRE FRISTENREGELUNG – SCHWANGERSCHAFTSABBRUCH RAUS AUS DEM STRAFGESETZ!

DATUM: 29.11.2023, 10:00 – 11:00 Uhr
ORT: vor dem Parlament

Lisa Brauneder
06763545668
brauneder@pbagentur.at

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